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Slayer / Metallica dominieren Soldaten-Playlists im Kampfeinsatz

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Mit dem iPod im Gepäck ist eine neue Generation von Soldaten herangewachsen. Über den kleinen aber langlebigen mp3-Player stellen sich viele Soldaten ihre eigenen Playlists zusammen, die ihnen im Wahnsinn der Kampfeinsätze weiterhelfen.

Wie der englische Guardian berichtet, dominieren Slayer, Guardian berichtet, dominieren Slayer, Metallica und Eminem die Playlists der Soldaten. Professor Jonathan Pieslak interviewte diverse Heimkehrer, um nicht nur über die vertretenen Bands mehr zu erfahren, sondern auch über die Hintergründe, warum die Soldaten ausgerechnet deren Songs hören.

Das Ergebnis ist teilweise schockierend, denn teilweise wurde erklärt, dass man sich durch die Musik in Monster verwandeln könne, unmenschlich werde, um unmenschliche Dinge zu tun. Es sei auch nur halb scherzhaft gesagt worden, dass die Army deshalb iPods zur Standard-Ausrüstung der Armee machen sollte.

Die Bands, die auf diese oder ähnliche Weise ohne eigenes Zutun plötzlich im Kontext des Krieges auftauchen, reagieren ziemlich unterschiedlich:

+ Politisch brisant: Drowning Pool spielen in Guantanamo Bay
+ Metallica-Songs als Folter: Lars Ulrich (Metallica) befragt
+ Gefangene in Irak, Afghanistan und Guantanamo mit Rock und Metal gequält
+ Metallica: James Hetfield teils stolz, als Folter bei Verhören zu dienen
+ Deicide als musikalische Folter im Irak eingestzt

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Soundgarden: Die Grunge-Band hörte in den Neunzigern Metal

Metal und Grunge waren sich lange Zeit bekanntermaßen spinnefeind. Doch wie Soundgarden-Gitarrist Kim Thayil in einem Interview mit ‘Turn Out A Punk’ erklärte, konnte er bereits damals Bands wie Metallica, Exodus oder Metal Church viel abgewinnen. Dabei seien beide Genres stilistisch gar nicht so weit voneinander entfernt, wie der Musiker ausführt. Kein Konkurrenzdenken „Wir mochten Metallica [...]. Die Thrash-Szene – sie hatten sich sehr stark mit der Punk-Szene vermischt – war unabhängig und nicht so radiotauglich, MTV-orientiert oder Pop-lastig“, sagte Thayil. „Wir hörten schon Metal Church. Und ich kannte Trouble und Exodus, deren Platten hatten wir also. Tatsächlich war es…
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