- 01. Apr 2011
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Dream Evil Interview mit Bassist Peter Stalfors
Die schwedischen True-Metaller Dream Evil um Gitarrist, Produzent und Mastermind Fredrik Nordström haben dieses Jahr mit GOLD MEDAL IN METAL ihr erstes Live-Album herausgebracht. Bassist Peter Stalfors erzählt von Vergangenheit und Zukunft.
GOLD MEDAL IN METAL ist ein Album, das es in sich hat. Neben den üblichen Verdächtigen finden sich darauf auch drei neue Songs und auf dem Archiv-Teil alle bisher veröffentlichten B-Seiten von Dream Evil. Bassist Peter Stalfors zeigt sich erleichtert, das Album endlich auf dem Markt zu haben: „Wir haben die Liveshow im November 2006 im Sticky Fingers in Götheburg aufgenommen. Und da die Veröffentlichung sich sowieso schon etwas verzögert hatte, wollten wir die Fans nicht noch länger warten lassen.“
Anstatt sich nun großartig mit dem 2009 kommenden 10-jährigen Jubiläum aufzuhalten, sind Dream Evil schon fleißig beim Songwriting für ein neues Album, das noch 2008 aufgenommen werden soll. Leider sind die Songs alle noch in der Vorproduktion, daher kann Peter noch keine genauen Auskünfte darüber geben. Einen kleinen Tipp hat er trotzdem: IN THE NIGHT wird wohl der Titel sein.
Fans können sich nach diversen Line-Up-Problemen wahrscheinlich auf ein besonders starkes Werk freuen, denn laut Peter sind Dream Evil zurzeit so stark wie nie. „Ich denke, dass etwas wirklich Schlimmes passieren muss, bevor dieses Line-Up zerbricht. Es scheint wirklich, als ob wir alle die gleichen Ziele haben. Außerdem haben wir auch alle ganz ähnliche Lebensumstände.“
Den Zusammenhalt innerhalb der Band zeigt auch die gleichmäßige Aufgabenverteilung. So kümmern sich Fredrik Nordström, Niklas Isfeldt und Peter Stalfors alle um die Interviews, während Peter noch für die Finanzen zuständig ist, Fredrik sich um Studio-Dinge und Ausrüsterkontakte kümmert und Niklas alles macht, was mit Design zu tun hat. Es gibt natürlich noch viel mehr zu erledigen, was dann ebenfalls gleichmäßig verteilt wird.
Da können einen auch die schlimmen Geschichten nicht mehr kleinkriegen, die man als Band unweigerlich erfährt. Wie zum Beispiel damals, als Dream Evil von einer Show in Skien, Norwegen, zurückfuhren: „Es war so gegen Mitternacht, als wir uns auf den Weg machten. Wir hatten gut 500 km zu fahren, doch unsere Kolonne geriet direkt in einen Schneesturm und konnte nur noch dahinkriechen. Die Sicht war gleich Null und wir brauchten elf Stunden, um endlich heimzukommen. Wir waren müde, hungrig und angepisst und fragten uns die ganze Zeit, warum zur Hölle wir nicht über Nacht in Skien geblieben waren.“
Im Nachhinein eine Kleinigkeit – wenn der Zusammenhalt stimmt. Und der passt bei Dream Evil! Die Vergangenheit ist mit GOLD MEDAL IN METAL gebührend sortiert, die Zukunft wird mit großen Schritten und viel Zuversicht angegangen. Man darf also gespannt sein, was die nächste Dekade Dream Evil bringt.
Bilder von Dream Evil gibt es weiter oben, den Klassiker-Clip zu ‘The Book Of Heavy Metal’ weiter unten.
Sebastian Paulus
Weitere aktuelle Interviews:
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+ Amon Amarth
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‘The Book Of Heavy Metal’:
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