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Metallica-Drummer Lars Ulrich erinnert sich an die Anfangstage

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Natürlich hätten Metallica-Drummer Lars Ulrich und Sänger James Hetfield es sich anfangs nicht träumen lassen, mal in einem Atemzug mit ihren Helden Iron Maiden genannt zu werden. In einem Interview erinnert sich Lars Ulrich jetzt an noch viele weitere Details der Anfangstage.

So seien Metallica gerade am Anfang noch lange nicht so zielgerichtet gewesen, wie später. “Wir hatten anfangs einfach keine großen Ziele. Es ging nur darum, Bier, Golschläger oder Schnapps zu trinken – oder was auch immer grad da war. Dazu spielten wir unsere liebsten Metal-Songs.”

Entsprechend lahmarschig ging auch das Songwriting voran. “Im ersten halben Jahr schrieben wir keinen Song. Wir hatten ‘Hit The Lights’ und zehn Cover-Songs. Erst ‘Jump In The Fire’ mit Dave Mustaine brachte uns auf den Trichter, dass eigene Songs Spaß machen. Vorher ging es nur ums Spaßhaben.”

Der wirkliche Wendepunkt kam nach Lars Erinnerung erst ein paar Jahre später, am letzen Tag der Ozzy-Tour 1986. James Hetfield hatte Geburtstag (3. August) und Metallica-Manager Cliff Burnstein erklärt den Musikern, dass sie genügend Geld verdient hätten, um Häuser zu kaufen. “Wir waren fünf Monate auf Tour und hatten jede verrückte Fantasie von Mädchen, Alkohol und Heavy Metal ausgelebt. Wir kümmerten uns nicht um die Business-Seite.”

Von da an ging es immer steiler bergauf – der Rest ist Geschichte. Ein wenig klingen Lars Erinnerungen dann sogar verklärt an die unschuldige Zeit davor: “Die ersten knapp sechs Jahre lang waren wir wunderbar blind gegenüber all den Geschäftssachen, bangten nur unsere Köpfe weg und hatten einen wahnsinnigen Spaß.”

Eine Reise durch die bisherigen, teils obskuren, Cover-Artworks der Band findet ihr hier!

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