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King Of Asgard Karg

Viking Metal, Metal Blade/Sony 9 Songs / VÖ: erschienen

5.0/ 7
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Fans von Amon Amarth oder Evocation sollten dringend hinhören: Die schwedische Wikinger­gruppe King Of Asgard veröffentlicht mit KARG ihr drittes Album und schafft es erneut, ihre herausragende Fähigkeit zu packenden, verspielten, dabei aber eingängigen Riffs unter Beweis zu stellen. Weitere Pluspunkte sind die ungestüme, ursprüngliche Art der Nordmänner, ihre tief gestimmten Gitarren und das wüste Donnergrollen, das Songs wie den genialen Dreier ‘The Runes Of Hel’, ‘The Trickster’ und ‘Highland Rebellion’ sowie das Bonus-Cover ‘Total Destruction’ (Bathory) begleitet und für steten Ruder- und Headbang-Alarm sorgt. Wo früher noch eine Prise Frauengesang und epochaler Bombast den urgewaltigen Gesamt-Sound würzten, orientieren sich King Of Asgard heute an ihrem Albumtitel und gehen in karger, todeswilliger Atmosphäre auf, die ihnen gut zu Gesicht steht. Für das ein oder andere klangliche Experiment sind die Schweden, die das Werk ihrer Heimat widmen, dennoch zu haben – das stellen die von traditionellen Folkloreakzenten geprägten Tracks ‘Omma’ und ‘The Heritage Throne’ klar. Dass diese der im Vergleich zu ihren großen Wikingerbrüdern gebeutelten Band eine eigene Note und Wiedererkennungswert verleihen, ist wichtig für King Of Asgard: Das uneinholbare Hit-Potenzial von Amon Amarth (und der eigenen, übermächtigen Hymne ‘The Nine Worlds Burn’ vom letzten Werk) erreichen sie nämlich speziell im zweiten Abschnitt von KARG nicht immer. Davon abgesehen befinden sich King Of Asgard auf einem guten Weg ins Reich der nordischen Götter.


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