Alben
Slash
Apocalyptic Love
Rock
von
Wenn Männer wie Yusaf Parvez alias Vicotnik (Dødheimsgard, Ved Buens Ende), Mathew „Kvohst“ McNerney (Void, Decrepit Spectre) und Andy „Aort“ McIvor (ebenfalls Decrepit Spectre) zusammenkommen, darf man allein schon von der Papierform alles, nur nichts Gewöhnliches erwarten.
Code, haben schon mit ihrem tollen Debüt NOUVELLE GLOAMING bewiesen, dass für sie Außergewöhnliches nicht zwingend eine grenzwertige Erfahrung für den Hörer bedeutet. Jetzt legen sie – verstärkt um Schlagzeugmaschine Adrian Erlandsson – betont wuchtig nach.
Die Grundlage ihres Sounds ist dabei recht klinisch inszenierter, melodisch texturierter, moderner Black Metal, in den sich immer wieder experimentelle, zwischen Post Rock und Avantgarde liegende Elemente schleichen.
Vor allem gesangstechnisch tut sich viel, und hier werden die (zugegeben etwas kühnen) Vergleiche der Art „Radiohead trifft Ved Buens Ende“ geboren: ‘I Hold Your Light’ illustriert das besonders beeindruckend. ‘Jesus Fever’ hingegen klingt eher, als ob The Mars Volta sich an Black Metal versuchen würden.
Ganz klar kein Album für Puristen, aber ein verdammt interessantes – und mit so etwas kann man mich ja immer ködern.
Robert Müller
Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juli-Ausgabe des METAL HAMMER.
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