Es gibt Momente, in denen man sich wünscht, dass eine Band es einfach gut sein lässt. Beim Hören des sechsten Opera IX-Albums beschleicht einen genau dieses Gefühl. Denn zu Beginn ihrer Karriere schien es, als könnten die Italiener der noch jungen Black Metal-Szene durchaus Impulse verleihen.
Doch heute sieht die Sache anders aus. Die symphonische Schwärze, die Opera IX früher geschickt und spannend verpackt haben, ist heute alles andere als innovativ interpretiert. Die Tatsache, dass die Band sieben Jahre gebraucht hat, um STRIX MALEDICTAE IN AETERNUM fertigzustellen, macht die Sache noch schlimmer. Was wir hier in Form von zwölf Songs zu hören bekommen, entspricht zwar handwerklich den gängigen Standards, hat aber mit brennender Leidenschaft so viel zu tun wie Slayer mit Prog.
Vorhersehbar arrangiert, mit Klischees vollgepackt, einfach nur gähnend langweilig.
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