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System Of A Down: Maximal surreal

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Das komplette Special über IOWA von Slipknot und TOXICITY von System Of A Down findet ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Die große Mehrheit der Songs dachte sich, wie bereits angedeutet, Riff-Schmied Daron Malakian aus – laut eigenen Angaben stammen 85 bis 90 Prozent der Musik aus seiner Feder; ansons­ten steuerte Tankian die meisten Texte und punktuell Melodien bei. „Ich schrieb das ganze TOXICITY-Album, als ich noch bei meinen Eltern wohnte“, erinnert sich Daron im Interview beim britischen Metal Hammer. „Sie hörten mich, wie ich in meinem Zimmer Gitarre spielte.

Holprig

Und als die Platte erschien, hörten sie ‘Aerials’ oder ‘Chop Suey!’ im Radio oder sahen das Video auf MTV und meinten: ‚Das Lied hast du doch die ganze Zeit in deinem Zimmer gespielt!‘“ Daron war beim Komponieren so produktiv, dass er und seine Kollegen über 30 Stücke zur Auswahl hatten. Die 15 Favoriten, die letztlich auf TOXICITY landeten, bestimmten System Of A Down, Rubin und Benveniste in einer demokratischen Abstimmung – der Rest erschien ein paar Jahr später neu eingespielt als STEAL THIS ALBUM!.

Holprig wurde es für System Of A Down mit TOXICITY erst, als die Scheibe herauskam. Aber dann richtig! Denn das Opus erblickte am 4. September 2001 das Licht der Welt und verkaufte sich direkt so ordentlich, dass es eine Woche später auf Platz eins der US-amerikanischen Billboard Charts stand. Obendrein änderte sich alles auf dem Erdball, als Terroristen Flugzeuge in die zwei Türme des World Trade Centers in New York sowie das Pentagon in Arlington steuerten – Serj Tankian und Co. hatten komplett unbeabsichtigt sogar eine Art Soundtrack dazu ange­reicht.

Heftig

„Es war unglaublich surreal“, ordnet der Künstler und Aktivist zurückdenkend ein, und legt im Hinblick auf ‘Chop Suey!’ nach: „Ein Song, in dessen Refrain es heißt: ‚Trust in my self-righteous suicide / I cry when angels deserve to die‘. Das ist komplett surreal.“ Doch damit nicht genug: Der Autor dieser Zeilen erinnert sich daran, wie er die zwei Hochhäuser (welche durchaus ein Symbol für den Kapitalismus waren) einstürzen sah und nebenbei den Textzeilen „You, what do you own the world? / How do you own disorder? Disorder / Now somewhere between the sacred silence and sleep / Disorder, disorder, disorder“ lauschte. Ganz schön schräg, ganz schön heftig.

Mit welcher Mentalität System Of A Down TOCIXITY angingen und was Serj Tankian mit seinem eigenmächtigen ‘Understanding Oil’-Pamphlet bezweckte, lest ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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