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Accept: Studiobericht zu BLOOD OF THE NATIONS

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Eigentlich hatten die beiden Wahlamerikaner – Hoffmann hat seine Zelte in Nashville aufgeschlagen, Baltes die seinen in der Nähe von Philadelphia – das Thema Accept gedanklich abgehakt, nachdem ihnen ihr bisheriger Sänger Udo Dirkschneider bezüglich einer neuerlichen Reunion eine Absage erteilte. Musikalisch waren die beiden dennoch weiter aktiv: In lockeren Abständen traf sich das Duo zum gemeinsamen Jammen, mal in Hoffmanns Sound-Bastelstube, mal in einem kleinen Studiokämmerlein an der Küste von New Jersey, nicht weit vom Wohnsitz des Bassisten entfernt.

Der dortige Studiobetreiber brachte mit einem befreundeten Sänger den Stein ins Rollen. Der Name jenes Sängers: Mark Tornillo, ehemals Aushängeschild der US-Metal-Truppe T.T. Quick, die Ende der Achtziger mit METAL OF HONOR und SLOPPY SECONDS respektablen Riff-Rock amerikanischer Prägung veröffentlichte.

„Gleich nach den ersten Tönen schauten Peter und ich uns an. In unseren Schädeln rotierten die Zahnräder auf Hochtouren. Einige Telefonate mit unserem Drummer Stefan Schwarzmann und Gitarrist Herman Frank, dann war zwei, drei Tage später klar: Lasst uns Nägel mit Köpfen machen und ein Album einspielen. Unter dem Logo von Accept, denn die Stimme, die zu uns passt, hatte uns ja der Zufall gerade beschert,“ erinnert sich Wolf Hoffmann.

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Armored Saint: Für Joey Vera ist jedes Album ein Neustart

Armored Saint lassen gut und gerne fünf (oder mehr) Jahre vergehen, ehe sie ein neues Album herausbringen. So überrascht es kaum, dass es seit der Gründung der Band Anfang der Achtziger bislang nur acht Studioalben gibt — wobei das neunte schon bald erscheint. EMOTION FACTORY RESET wird am 22. Mai via Metal Blade Records veröffentlicht. Bloß kein Stress Bassist Joey Vera war kürzlich zu Gast bei Metal Roos, wo er auf den Umstand der raren Studiowerke angesprochen wurde. „Wir arbeiten etwas langsam — 45 Jahre und nur neun Alben“, gesteht Vera ein, fügt jedoch hinzu: „Zwölf dieser Jahre waren wir…
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