Adrian Smith (Iron Maiden): Seit über 40 Jahren im Geschäft

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Iron Maiden-Gitarrist und langjähriges Mitglied Adrian Smith wird heute, am 27. Februar 2022, 65 Jahre alt. Nicht umsonst zählt die Band zu den Urvätern der New Wave Of British Heavy Metal. Seit nunmehr 40 Jahren leistet der Musiker und Songwriter prägende Beiträge für die Entwicklung selbigen Genres. Denn schon mit 16 jungen Jahren entschloss sich Smith, der schulischen Laufbahn den Rücken zuzukehren und sich seinen musikalischen Leidenschaften zu widmen.

Der in London aufgewachsene Rock-Liebhaber schloss schon früh Freundschaft mit dem späteren Iron Maiden-Gitarristen Dave Murray, der ihn dazu inspirierte, selbst auch Gitarre zu spielen. Nach dem ersten Band-Projekt namens Urchin, das er bis zur Auflösung im Jahr 1980 leitete, begann die eigentliche und nennenswerte Karriere, für die Adrian Smith bis heute maßgeblich bekannt ist.

Adrian Smith mit Iron Maiden 1982

THE NUMBER OF THE BEAST

Sein Einstieg bei Iron Maiden als Ersatz für Gitarrist Dennis Stratton sollte Smiths stetige Rolle im Metal-Drehbuch manifestieren. Obwohl Smith bereits vorher von Steve Harris und Dave Murray um den Beitritt gebeten worden war, nahm er die Anfrage erst bei der zweiten Unterbreitung an. Sein Debüt mit der Band gab der Gitarrist bei der westdeutschen Fernsehshow ‘Rockpop In Concert’ in München. Knapp ein Jahr darauf folgte die erste gemeinsame Studio-Produktion KILLERS (1981), die schnell mehrfachen Gold-Status erhielt. Auch die wohl ikonischste Platte von Iron Maiden ließ dann nicht mehr lange auf sich warten. THE NUMBER OF THE BEAST (1982) gilt in der Rock- und Metal-Historie als Kultalbum schlechthin. Dabei handelt es sich um das erste Iron Maiden-Album, bei dem Adrian Smith am Songwriting beteiligt war. Diese Aufgabe sollte daraufhin für ihn zur Regel werden.

SOMEWHERE IN TIME

Mit Dave Murray und Adrian Smith an zwei Lead-Gitarren entstand das, was AllMusic als „die beeindruckendste Doppelgitarren-Attacke im Heavy Metal, abgesehen von Glenn Tipton und K. K. Downing“ bezeichnet. Ein unverkennbarer Sound war geboren. Die NWOBHM erlangte durch zahlreiche Veröffentlichungen – unter anderem von weiteren berühmten Vertretern wie Saxon und Angel Witch – ihren Höhepunkt. POWERSLAVE (1984) und SOMEWHERE IN TIME (1986) reihten sich des Weiteren in die Highlights der Kunstwerke ein, an denen Adrian Smith mitwirkte. Die Welle hielt sich bis in die späten Achtziger, als Iron Maiden entschieden, eine Pause einzulegen.

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Während sich die Band also eine Auszeit nahm, veröffentlichte Smith mit der Gruppe A.S.A.P. (Adrian Smith And Project) eine Solo-LP mit dem Titel SILVER AND GOLD, die sich trotz einer Promotion-Clubtour als kommerzieller Misserfolg entpuppte. Trotzdem verließ Smith Iron Maiden und gründete später ein neues Projekt mit dem Namen The Untouchables, aus dem später Psycho Motel hervorging. Auch Sänger Bruce Dickinson verabschiedete sich zwischenzeitlich vom Iron Maiden-Frontmann-Posten, kehrte 1999 allerdings zeitgleich mit Adrian Smith, neu gewonnener Überzeugung und Energie zurück.

SENJUTSU

Mit unterdessen drei Gitarristen folgten diverse erfolgreiche Maiden-Veröffentlichungen, darunter DANCE OF DEATH (2003), A MATTER OF LIFE AND DEATH (2006), THE FINAL FRONTIER (2010), THE BOOK OF SOULS (2015) und SENJUTSU (2021). Smith selbst ist überzeugt davon, seit seiner Rückkehr zu Iron Maiden einen definierteren, doch waghalsigeren Sound entwickelt zu haben. Ausdauernde Titel wie ‘Paschendale’ beweisen den Kontrast zu den ursprünglich eher „kommerziellen“ Beiträgen seitens Smith. Bis heute und mit sage und schreibe 65 Jahren hält sich Adrian Smith dynamisch und aktiv im Geschäft, unterstützt bei Nebenprojekten und stellt als essenzielles Iron Maiden-Mitglied hoffentlich noch viele weitere erstklassige Kreationen auf die Beine. Happy Birthday!

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Steve Rapport Getty Images
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