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Alex Bent spricht über seinen Ausstieg bei Trivium

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Neun Jahre saß Alex Bent bei Trivium an der Schießbude, bis er sich vergangenen Monat von Matt Heafy und Co. verabschiedete. Offenbar kam Bents Ausstieg nicht nur für die Fans überraschend, wie Gitarrist Corey Beaulieu erst kürzlich im Gespräch mit Australiens Wall Of Sound erklärte.

„Es ist einfach passiert und war eine ziemliche Überraschung. Ich glaube, niemand hat wirklich damit gerechnet“, gab Beaulieu an. „Aber es ist, wie es ist. Als es passierte, haben wir uns alle gegenseitig das Beste gewünscht. Es gibt keinen Unmut. Es war einfach eines dieser Dinge, bei denen das Leben seine Laufbahn ändert. Und es ist alles positiv.“ 

Ungewissheit

Dies bestätigt jetzt auch Alex Bent im Gespräch mit Ollie Winiberg von Drummer’s Review. „Es ist so eine Sache, wo jeder seinen eigenen Weg geht. Und wir bleiben einfach positiv. Ich wünsche ihnen alles Gute, und es scheint, als wünschten sie mir auch alles Gute. Dann beginnt man neue Kapitel im Leben, und das ist es im Grunde.“ Bei den drei Songs der EP STRUCK DEAD, die am 31. Oktober erschienen ist, hat Bent jedoch noch den Takt angegeben, was ihm „unglaublich viel“ bedeute.

Die Aufnahmen seien in einer turbulenten Zeit seines Lebens entstanden, wie der Drummer ausführt. „Meine Tochter lag auf der Neugeborenen-Intensivstation. Sie wäre zweimal fast gestorben. Gleichzeitig habe ich versucht, diese EP aufzunehmen. Ich habe also wirklich mein ganzes Herzblut hineingesteckt.“ Zwischen Krankenhaus und Studio habe er versucht, die „perfekten Parts“ zu finden. „Jede einzelne Note sollte sitzen, deshalb war ich oft bis spät in die Nacht im Studio, bis meine Frau mich abholte, und wir zurück ins Krankenhaus fuhren. Es war eine unglaublich verrückte Zeit. Und ich bin jetzt so dankbar. Meiner Tochter geht es fantastisch.“ Mit der EP sei Bent auch sehr zufrieden.

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Was seine Zukunftspläne angeht, erklärt Alex Bent: „Ich habe keinen wirklich festen Plan.“ Zunächst wolle er sich mehr auf sich als Musiker konzentrieren und beispielsweise Drum-Workshops geben. Auf Tournee zu gehen, schließt er jedoch auch nicht aus. „Wenn eine größere Band mich anfragt, bin ich dabei. Für mich ist das noch lange nicht das Ende. Im Gegenteil, ich habe das Gefühl, ich fange gerade erst an. Ich bin immer noch so hungrig wie der 22-Jährige, der bereit ist, auf Tour zu gehen und immer weiterzumachen. Ich will jetzt vor allem für meine Familie alles geben.“


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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