Die „Big Four“ des Thrash, Metallica, Slayer, Anthrax und Megadeth, gelten als die größten vier Thrash-Bands weltweit. Dennoch wird immer wieder von Fans kritisiert, dass es Testament verdient hätten, ebenfalls unter den Größten genannt zu werden. Gitarrist Alex Skolnick sieht das gelassener, wie er nun im Interview mit Chris Akin von The Classic Metal Show erklärt.
„First four“
Er meint: „Darüber denke ich nicht viel nach, denn für mich sind das nicht nur die ,Big Four‘, sondern schlicht die ersten vier. Diese Bands hatten schon Alben draußen, als Testament noch Legacy hießen und nur eine lokale Band waren, von der ich in der Highschool immer wieder hörte. Sie unterstützten manche dieser Bands auch, aber da fingen Legacy gerade erst an.
Bis Legacy zu Testament wurden und ihr erstes Album veröffentlicht hatten, hatten all diese Bands schon mehrere Alben draußen. Deswegen kann man das nicht vergleichen. Sie waren schon längst da und viel weiter als wir, bis wir überhaupt richtig angefangen hatten“, sagt der Gitarrist.
Zweite Welle
Skolnick betrachtet die Sache aus einer anderen Perspektive, wie er erklärt: „Ich finde, es ergibt mehr Sinn, das Ganze in Wellen zu betrachten. Es ist eine Ehre, dass die Leute denken, dass wir Teil davon sind. Meistens taucht unser Name da auf und das ist großartig. Das nehme ich gerne an.“
Als Akin anmerkt, dass Testament meistens unter den Top acht Thrash-Bands landen, sagt der Musiker: „Und das ist für uns komplett in Ordnung. Ich kann natürlich nicht für andere in der Band sprechen, aber ich wüsste nicht, dass irgendwer ein Problem damit hätte. Keiner von uns besteht darauf, Teil der ,Big Four‘ zu sein. Sie sind die ,Big Four‘ und das ist gut so. Wir nehmen stolz unseren Platz in der nächsten Welle ein.“
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