Toggle menu

Metal Hammer

Search
Spezial-Abo

Alice In Chains-Drummer: Streaming-Dienste sind schlecht

von
teilen
twittern
mailen
teilen


In einem kürzlich gegeben Interview mit der amerikanischen Radio-Station 96.5 The Fox wurde der Schlagzeuger von Alice In Chains, Sean Kinney gefragt, ob er denke dass Newcomer-Bands ebenso erfolgreich wie seine Band werden könnten. Er selber hofft, dass dies noch der Fall sein könnte, sieht aber vorallem in Diensten wie Spotify und Pandora eine Gefahr.

„Ich hoffe es, aber ich denke, es wird wirklich hart. Denn jeder will die Musik sofort haben und keiner muss mehr was dafür tun. Also wurde die Musik entwertet. Man geht nichtmehr los um isch die Musik zu holen, sondern wartet bis sie zu einem nach Hause kommt. Man hört sich auch keine kompletten Alben mehr an und da das so viele Leute tun, picken sie sich einfach die Songs heraus..“

„Wenn du nicht investierst um etwas zu bekommen, dann ist es nichts mehr wert…Im Großen und Ganzen ist es traurig weil Musik für viele Menschen sehr wichtig ist und so ein großer, verbindender Teil unserer Welt ist. Wenn so etwas schon nichtmehr von Wert ist, dann habe ich noch mehr Angst davor, wie sich die Zukunft entwickelt.“

„Ich hoffe wirklich, dass die Menschen zu ihren Bands halten, aber wenn du nichts investierst um eine Band zu unterstützen, dann kann sie auch nicht weitermachen. Es kostet Geld Orte zu bereisen und Musik zu machen.“

Die besondere Rolle die Dienste wie Spotify und Pandora dabei spielen erklärt er so:

„Du hast sowas wie Spotify und Pandora und wo du auf fast jedes Musikstück der Welt zugreifen kannst. Das ist großartig für den Konsumenten. Aber für jeden Künstler der je etwas aufgenommen hat ist es ein verdammter Beschiß. Ich glaube ich habe es schon erlebt, dass Leute ihre Schecks für gestreamte Musik online posten. Dein Song wird 10.000.000 mal gespielt aber du bekommst nur einen Scheck über 111 Dollar.“


teilen
twittern
mailen
teilen
Dee Snider & Mike Portnoy kritisieren Spotify-CEO Daniel Ek

Spotify-Gründer und -CEO Daniel Ek hat sich kürzlich mit einem Satz so richtig in die Nesseln gesetzt. "Du kannst nicht alle drei oder vier Jahre Musik aufnehmen und denken, dass das genug sein wird", sagte der Schwede im Interview mit Music Ally. Das zu denken, sei ein Trugschluss. Damit gibt der Geschäftsmann der Debatte um die niedrigen Streaming-Tantiemen an Musiker neuen Zunder. Bei jedem Streaming-Anbieter verdient eine Band lediglich einen Bruchteil eines Cents pro abgespieltem Song. Es war folglich nur eine Frage der Zeit, bis sich Künstler zu Wort melden und den Spotify-Boss kritisieren (siehe Tweets unten). Aus dem Metal-Bereich…
Weiterlesen
Zur Startseite