Amaranthe: Die Hörprobe zu HELIX

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Lediglich zweieinhalb Monate verbrachten Amaranthe in den Studios von Produzent Jacob Hansen im dänischen Ribe, dann war HELIX – die neue Platte des Sextetts – auch schon fertig. Wir hörten vorab in das neue Album rein!

Den kompletten Studiobericht mit Amaranthe findet ihr in unserer aktuellen METAL HAMMER-Oktoberausgabe!

Die Hörprobe: HELIX

VÖ: 19.10.

The Score
Flackernde Electro-Beats und gesprochene Worte von Elize bilden den Einstieg, bevor Riffs und wechselnde Gesangs- sowie Growlparts ihren typischen Gang gehen. Eines ist bereits jetzt klar: An Eingängigkeit und Party-Charakter fehlt es HELIX keinesfalls.

365
Eine Nummer, angesiedelt zwischen modernem Metal und Electro-Pop: Mit ‘365’ repräsentiert die Band einwandfrei ihren Stil und beweist ein cleveres Händchen bei der Auswahl für die erste Single des Albums.

Inferno
‘Inferno’ schließt sich der Grundstruktur seiner beiden Vorgänger an, doch brettert sofort der aggressive und starke Gesang aller drei Vokalisten in den Gehörgang. Allen voran präsentiert Elize eine reifere und erwachsenere Seite ihrer Stimme. Weniger tanzen, mehr Haare schütteln!

Countdown
Lasziv beginnend, rennen Amaranthe mit viel Schwung und Tempo durch die sowieso schon knappen drei Minuten. ‘Countdown’ endet nach gefühlt nur einem Wimpernschlag: Gut Ding will Eile haben! Dieses Stück verfliegt wie eine durchzechte Party-Nacht, an die man sich gerne zurückerinnert.

Helix
Ein kurzes Gitarrensolo gegen Ende sowie die Growls von Henrik Englund Wilhelmsson sorgen für die notwendige Härte und schmälern den sonst poppigen Refrain. Ein lang anhaltender Ohrwurm ist zudem garantiert.

Dream
Unter dem Titel hätte sich auch die bereits erwartete Ballade verstecken können – aber falsch gedacht! Stattdessen ist ‘Dream’ eine Midtempo-Nummer mit epischem Keyboard-Geklimper. Dazu serviert das schwedisch-dänische Sextett jede Menge positive Gefühle.

GG6
Disco gefällig? Aber nur, bis Wilhelmsson mit gehöriger Aggression zum Mikrofon greift: Gebrüll, Breakdowns und überkochende Energie – ‘GG6’ zählt bereits nach wenigen Sekunden zu einem der Album-Highlights.

Breakthrough Starshot
Für eingefleischte Fans zwar eine Empfehlung, enthält ‘Breakthrough Starshot’ am Ende doch etwas „Yeah-yeah“ zu viel für metallische Geschmäcker. Nicht schlecht gemacht, mit Abzügen in der B-Note.

My Haven
Abhilfe steht schon bereit! ‘My Haven’ nimmt – trotz seiner Midtempo-Grundstruktur – deutlich an Härte zu. Schnörkellos, ernst und direkt: Hier ist weniger mehr; und das steht Amaranthe sehr gut zu Gesicht.

Iconic
Ein eher belangloser Refrain wird durch kraftvolle Strophen und donnerndes Schlagzeug wettgemacht. Wohl nicht der nächste Hit, passt ‘Iconic’ dennoch ins große Ganze.

Unified
Da haben wir sie endlich, die heiß ersehnte Ballade: Weniger Metal, dafür umso größere Gefühle. Ab zum nächsten Eurovision Song Contest – auch mit Growls!

Momentum
Amaranthe machen keinen leisen Abgang und setzen mit ‘Momentum’ zum Ende erneut ein Ausrufezeichen in Sachen Ohrwurmcharakter.

Fazit: Eigenwillig und mit ihrem ganz eigenen Stil mögen Amaranthe zwar teils Fragezeichen beim Hörer hervorrufen, doch wer HELIX eine Chance gibt, versteht schnell die Faszination, die diese Band hervorruft. Weniger Plastik, weniger Kitsch, mehr Metal: Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung!

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Amon Amarth: Die Hörprobe von THE GREAT HEATHEN ARMY

Das komplette Studio-Interview mit Amon Amarth findet ihr in der METAL HAMMER-Juliausgabe 2022, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Die Hörprobe: THE GREAT HEATHEN ARMY VÖ: 5.8. Get In The Ring Schwerer Beginn, bald entsteht ein tiefgestimmter Sturm mit dominanter Gitarre und unheilvollen Glockenschlägen. Zuverlässiger Banger ohne größere Endorphinschübe. The Great Heathen Army Mit 4:05 kürzestes Stück. Ebenfalls dumpf und tief, langsamer und rhythmisch stampfend; im Refrain spenden helle Gitarren Licht. Gen Ende dank „Hail-“/„Bow“-Passagen live-geeignet. Heidrun Offensiver und feierbarer! In den Strophen unauffällig vorangehend, im Refrain filigran…
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