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Amon Amarth: Neulich in Muspelheim

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Ein Beispiel für den neuen, noch erhöhten Qualitätslevel von Amon Amarth sind die enorm griffigen, dennoch schlagkräftigen Refrains wie beispielsweise beim mehrfach genannten ʻTwilight Of The Thunder Godʼ. Dieses melodische und catchy Muster finden wir beispielsweise auch bei den neuen Songs wie etwa ʻDestroyer Of The Universeʼ. Ist dies etwas, das ihr seit dem letzten Album und den dazugehörigen Shows gelernt habt?

Olavi: Da bin ich mir nicht so sicher. Aber klar, wir mögen diese Art von Songs. Als wir begannen, SURTUR RISING zu komponieren, stimmte die Band überein, dass wir ein komplexeres Album schreiben wollen, um nicht Gefahr zu laufen, in ähnliche Kompositionsmuster zu verfallen. Deswegen bin ich auch der Meinung, dass man auf SURTUR RISING Strophe und Refrain nicht immer sofort erkennen und unterscheiden kann. Zugegeben, ʻDestroyer Of The Universeʼ hat eine ähnliche Formel wie ʻTwilight Of The Thunder Godʼ. Und dann gibt es eventuell noch einen weiteren, der ebenfalls in diese Kerbe schlägt.

Johan: ʻWar Of The Godsʼ!

Olavi: Richtig. Aber das restliche Material klingt schon anders. Aber wer weiß? Vielleicht ist es auch nur unsere Sicht der Dinge, und niemand sonst sieht es so. Man wird sehen.

In den Interviews zum letzten Album wurde immer wieder betont, welchen positiven Einfluss der verstärkte Anteil von Gitarrist Johan Söderberg am Songwriting hatte. Seine Herangehensweise ans Komponieren unterscheidet sich sehr von deiner, Olavi. Wie verhielt es sich nun bei SURTUR RISING?

Olavi: Ja, das stimmt auf jeden Fall. Ich fing mit dem Songwriting erst sehr spät an. Es gibt eben manchmal so Phasen, in denen man absolut keine Ideen hat. Von daher teilen Johan Söderberg und ich uns die Credits am Material, jeder war etwa für die Hälfte verantwortlich. Und unser Drummer Fredrik hat beispielsweise die Hälfte zu ʻSlaves Of Fearʼ beigesteuert.

Obwohl der eben erwähnte Ausbau von klassischem Heavy Metal auf SURTUR RISING ein zentrales Thema ist, sticht doch ein anderer Song mit einem ganz anderen Vibe heraus: Die Rede ist von ʻThe Last Stand Of Frejʼ. So langsam, so heavy, dass er den versierten Hörer sofort an Hypocrisys Mittneunziger-Brecher ʻApocalypseʼ oder ʻFourth Dimensionʼ erinnert. So ein Stück gab es bis dato noch nicht im Amon Amarth-Kanon…

Olavi: Nein, du liegst wohl richtig. Und wir müssen hier nicht lügen, denn ich hatte denselben Hypocrisy-Vibe, als wir diesen Song zum ersten Mal probten. Aber ob wir vorher schon mal solch einen langsamen Song hatten…? (schaut zu Johan rüber)

Johan: Hm, schwierige Frage, aber ʻArsonʼ (von FATE OF NORNS – Anm.d.A.) würde mir spontan einfallen. Der geht noch am ehesten in eine ähnliche Richtung. Wir hatten durchaus schon langsamere Songs wie ʻUnder The Northern Starʼ (von WITH ODEN ON OUR SIDE – Anm.d.A.), aber keiner klingt wie ʻThe Last Stand Of Frejʼ.

Dein Gesang bei diesem Song klingt zudem so ultra-tief, was natürlich zusätzliche Härte verleiht.

Johan: Ja, das stimmt. Ziemlich tief.

Olavi: Das sind mit Sicherheit die tiefsten und brutalsten Gesangspassagen, die wir jemals hatten.

Kannst du noch tiefer growlen?

Johan (lacht): Hehe, ja, ich denke schon. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es dann noch so gut klingen würde. Denn je tiefer du mit der Stimme gehst, desto schwieriger wird es mit der Artikulierung, und die Aussprache leidet dementsprechend. Es geht ja auch nicht darum, in welche tiefen Tonlagen ein Sänger mit seiner Stimme vordringen kann, sondern was wie mit der Musik funktioniert. Bei ʻThe Last Stand Of Frejʼ war es von Anfang an klar, dass hier tiefer, brutaler Gesang her muss, um der Atmosphäre gerecht zu werden, die ja sehr düster-melancholisch ausfällt.

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