Toggle menu

Metal Hammer

Search

Peter Tägtgren hat kein Interesse an KI

von
teilen
mailen
teilen

Das Thema Künstliche Intelligenz treibt aktuell viele um, weswegen auch immer wieder Musiker dazu in Interviews befragt werden. Pain und Hypocrisy-Sänger Peter Tägtgren hat einen sehr nüchternen Blick auf die Verwendung von KI in der Musik. Im Interview mit dem polnischen Noise Magazine offenbart er seine Meinung dazu.

Ideen

Auf die Frage, ob er je KI in seiner Musik verwendet hätte, antwortet er: „Nein. Ich weiß, dass manchmal KI-Zeug auf unserem Instagram- und Facebook-Kanal gepostet wird und ich sehe, wie die Leute kommentieren, dass sie es hassen. Sie mögen das nicht. Aber nein. Ich habe noch nicht einmal darüber nachgedacht, das zu tun. Ich habe schließlich Ideen. Das ist doch der ganze Sinn der Sache: Ideen loszuwerden.“

Dennoch lehnt der Musiker KI nicht vollständig ab. Er sagt: „Diese Werkzeuge sind für Lastwagenfahrer, die mal ihre eigene Musik machen wollen. Oder generell Menschen, die keine Musiker sind. Das ist eine Möglichkeit, auf die Schnelle ein Geburtstagsständchen zum 40. Geburtstag des Bruders zu erstellen oder so. Aber natürlich versuchen Leute damit auch Musik in Bands zu schreiben. Das habe ich aber nie versucht. Daran habe ich kein Interesse.“

Lieber ohne

Darauf angesprochen, dass viele Bands und Musiker heutzutage auch KI-Generierte Grafiken für ihre Album-Cover verwenden, sagt Tägtgren: „Was auch immer für die Leute funktioniert. Das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Ich sage mal so: Ich möchte so lange wie möglich von KI wegbleiben. Und es gibt viele talentierte Künstler, die sich coole Cover ausdenken – ohne KI.“

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Hypocrisy gehen im April auf große „The Mass Hallucination Tour“ mit Abbath, Vreid und Vomitory als Special Guest und Support. Erster Halt der Europatournee ist am 2. April in Berlin.

  • 02.04. Berlin, Astra
  • 11.04. Lichtenfels, Ragnarök Festival
  • 18.04. Geiselwind, Metal Franconia
  • 19.04. CH-Pratteln, Z7 Konzertfabrik
  • 21.04. Hamburg, Gruenspan
  • 22.04. Stuttgart, LKA Longhorn
  • 23.04. Köln, Essigfabrik
  • 24.04. Leipzig, Felsenkeller
  • 25.04. München, Backstage


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Celtic Frost: 20 Jahre Abschiedswerk MONOTHEIST

Wenn sich eine Band wie Celtic Frost aus der Asche erhebt, dann mit einem gewaltigen Beben. Als sie 2006 das Album MONOTHEIST veröffentlichten, lagen zwischen diesem Werk und dessen Vorgänger VANITY/NEMESIS bereits 16 Jahre. Trotzdem fühlte sich das Album nicht wie eine nostalgische Rückkehr an, sondern wie eine radikale Neuerfindung. Es sollte das sechste und letzte Studioalbum der schweizerischen Extreme Metal‑Ikonen bleiben - und bis heute ist keine Wiedervereinigung in Sicht. Die Band löste sich 2008 endgültig auf, und MONOTHEIST steht seitdem als monolithisches Vermächtnis in der Landschaft des extremen Metal. Ein Album, das lange in der Dunkelheit gärte Die…
Weiterlesen
Zur Startseite