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Amon Amarth: Rundumschlag mit Tiefgang

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Das komplette Interview mit Johan Hegg und weiteren Amon Amarth-Band-Mitgliedern findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-Maiausgabe.

Gesanglich bemühst du dich um Weiterentwicklung – wir hören sogar Klargesang!

Natürlich sind wir keine reine Klargesang-Band. Als mir die Idee für diese Stellen kam, ging es mir um einen bestimmten Effekt: Die Klargesang-Passagen tauchen auf, wenn die Intensität der Stücke runtergeht und wieder anzieht. Ich wollte diese Ruhe vor dem Sturm betonen: Statt weiterzugrowlen, singe ich und gestalte die Passage etwas sanfter.

So wirkt das Folgende viel wuchtiger! Es ging mir um diesen Effekt und nicht unbedingt darum, klar zu singen. Es sind nur kleine Stellen in zwei Liedern. Ich arbeite seit Langem daran, mich gesanglich breiter aufzustellen: Das begann bei der Arbeit mit Jens Bogren, der mir viel mit unterschiedlichen Formulierungen half. Andy Sneap unterstützte mich später dabei, verschiedene Tonarten und Höhen für meine Growls zu finden. An all diesen Ideen habe ich nun weitergearbeitet.

Thematisch konntest du wieder frei agieren. Stellte dich das nach der stringent erzählten Geschichte von JOMSVIKING vor Herausforderungen?

Nein, im Gegenteil: Wir wollen nicht in den Sumpf der Bands geraten, die ein Konzeptalbum nach dem nächs­ten veröffentlichen. Ich sage nicht, dass wir nie wieder eines aufnehmen werden. Doch dafür benötigt man eine gute Geschichte und einen Plan, wie man sie erzählen möchte. Bei JOMSVIKING hatten wir all das und stellten uns der Herausforderung.

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Kein Amon Amarth-Konzeptalbum

Nun konnten wir im Hinblick auf Musik und Themen freier vorgehen. Ich hatte ein paar Ideen und Inspirationen für die Texte, die ganz unterschiedlich ausfielen. Daher bin ich froh, dass es diesmal nicht auf ein Konzeptalbum herausgelaufen ist.

Einige der Stücke greifen düstere Themen auf: In ‘Ironside’ muss die gleichnamige Figur als Sohn eines legendären Wikingerkönigs mit Druck und Erwartungen umgehen. ‘Into The Dark’ handelt vordergründig von Loki, spricht aber auch Depressionen an…

Absolut, und das ist auch genauso gemeint. Ich habe enge Freunde, die mit Depressionen oder Ängsten zu kämpfen haben. Auch ich bin in all den Jahren schon durch schwere, dunkle Zeiten gegangen. Davon handelt dieser Song – zu bemerken, dass wir alle diese dunkle Seite in uns tragen, dass wir alle Gefühle haben und unterschiedlich damit umgehen.

Wir können sie entweder annehmen oder versuchen, sie zu unterdrücken. Doch wer das tut, setzt sich nicht damit auseinander. Schon früher habe ich versucht, realitätsnahe Stücke metaphorisch umzusetzen; ich möchte nicht mit dem Finger darauf zeigen oder zu offensichtlich vorgehen.

Das komplette Interview mit Johan Hegg und weiteren Amon Amarth-Band-Mitgliedern findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-Maiausgabe.

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Amon Amarth: Keine Zeit für Drama

Amon Amarth und ihr bisheriger Schlagzeuger Fredrik Andersson gingen 2015 nach 17 Jahren getrennte Wege, kurz bevor die Aufnahmen zu JOMSVIKING (2016) anstanden. Erster Ersatz war damals Tobias Gustafsson (unter anderem Vomitory), der als Sessiondrummer einstieg. Live saß Schlagzeuger Jocke Wallgren erst ersatzweise auf der Bühne, ist allerdings seit September 2016 festes Band-Mitglied. Zuletzt machte Andersson mit Bemerkungen auf sich aufmerksam, die sich gegen seine ehemalige Band und vor allem Sänger Johan Hegg richteten. Der Schlagzeuger behauptete, Hegg habe gelogen und er hätte auch keine Unterstützung von den anderen Band-Mitgliedern erhalten. In einem aktuellen Interview des spanischen Online-Magazins Goetia Media…
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