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Anti-Flag: Klage gegen Justin Sane eingereicht

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Nachdem gegen Anti-Flag-Sänger Justin Sane bereits seit Längerem Vorwürfe von sexuellen Übergriffen im Raum standen, wurde nun Klage gegen den Musiker in New York eingereicht – und zwar von der Frau, vor einigen Monaten den Stein des Anstoßes für die Debatte um das mutmaßlich missbräuchliche Verhalten des Musikers gab.

Klage gegen früheren Sänger

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Vorausgegangen war der Klage die Enthüllung der jetzigen Klägerin, Kristina Sarhadi, in dem Podcast ‘Enough’ vergangenen Juli. Sie schilderte darin eine Begegnung mit einem Mann aus dem Jahr 2010, die sie als gewalttätig beschrieb. Einen Namen nannte Sarhadi allerdings nicht. Unmittelbar fiel der Verdacht auf Justin Sane, besagter Unbekannter zu sein. Nach der vermeintlichen Enthüllung löste sich die Band nach 35-jährigem Bestehen auf. Auch sämtliche Kanäle in den Sozialen Netzwerken verschwanden umgehend. Zudem meldeten sich zwölf weitere Frauen gegenüber dem Rolling Stone (US) zu Wort, die behaupteten, der Sänger hätte bereits seit den Neunzigern ein missbräuchliches Verhalten an den Tag gelegt.

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„Die Entscheidung, eine Klage einzureichen, erfordert großen Mut und ist für viele Überlebende sexueller Übergriffe oft nicht möglich. Gerechtigkeit kann nur erreicht werden, wenn die Überlebenden für sich selbst und füreinander eintreten“, kommentierte Ann Olivarius, die Anwältin von Sarhadi, die Entwicklung. Sie erwartet, dass dieser Rechtsstreit dazu beitragen werde, die Musik-Branche zu verändern, da immer mehr derartiger Fälle publik werden.

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Ferner erhebt die Klageschrift die Vorwürfe, andere Band-Mitglieder hätten dieses Verhalten ermöglicht und dadurch die Fans in Gefahr gebraucht. Obwohl die vermeintlichen Vorfälle bereits Jahrzehnte zurückliegen, können die mutmaßlichen Opfer im Staat New York gemäß geltender Gesetze noch immer Klage wegen sexueller Übergriffe einreichen. Der New York’s Adult Survivors Act setzt eine Verjährungsfrist außer Kraft.


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