Arch Enemy bald mit Clean-Gesang? 

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Seit 2014 ist die Metal-Sängerin Alissa White-Gluz an vorderster Front bei den Melodic Death-Metallern von Arch Enemy dabei. Anders als bei The Agonist – die die kanadische Frontfrau mitbegründete und bei der sie bei dem Wechsel zu den Schweden ausstieg – hat die geübte Clean-Sängerin sich bisher auf das Growlen beschränkt. Das könnte in Zukunft aber anders aussehen, wie sie jetzt im Interview mit carlbegai.com zu verstehen gab.

Sowohl Management, vertreten durch Angela Gossow, als auch ihr Ach Enemy-Bandkollegen, sind von der Idee, Clean-Gesang zu benutzen, „stets begeistert gewesen“, so Alissa im Gespräch. „Ich liebe es Clean-Gesang zu benutzen, das ist auch einer der Hauptgründe, warum ich immer wieder mit Kamelot zusammenarbeite.“ Mit der US-Amerikanischen Power Metal-Band nahm sie zuletzt den Song ‘Liar Liar’ auf.

Warum also nicht auch bei Arch Enemy den geliebten klaren Gesangsstil einsetzen? „Mir macht es einfach Spaß“, erklärt Alissa White-Gluz weiter. „Ich singe den Arch Enemy-Kram natürlich auch gerne ohne Clean-Gesang, aber ich fände es cool, ihn auch dort einzuführen. Es geht nur darum, ob es sich richtig anfühlt. Ich glaube, wie alle auf den Moment, an dem wir dieses Gefühl kriegen, denn niemand von uns ist prinzipiell dagegen, nur eben dagegen, es zu erzwingen um zu zeigen ‘Guck mal, was ich alles kann’ oder so.“

So könnte es bei Arch Enemy also an passender Stelle auch bald klingen, wie in dem The Agonist-Song ‘Thank You Pain’:

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Arch Enemy: Philosophen der Apokalypse

Um sowohl die Bandbreite des Albums als auch die Vielfalt von Arch Enemy zu erfassen, höre man nur ‘Poisoned Arrow’, ihre zweite Power-Ballade, die abgerundeter und schlüssiger klingt als ihr geistiger Vorgänger ‘Reason To Believe’, und ‘Deceiver, Deceiver’, den hardcore-punkig-rockenden sowie metallisch-bebenden Quasi-Titel-Track. Was die beiden musikalisch so unterschiedlichen Songs verbindet (neben dem beschriebenen, allgegenwärtigen Arch Enemy-Faktor), sind die Texte: Beide Stücke spielen auf einer sehr persönlichen, zwischenmenschlichen Ebene, beschäftigen sich mit dem, was man heute toxische Beziehungen nennt, mit missbrauchtem Vertrauen und Enttäuschung. "Ähnliche Ansätze hatten wir schon in ‘No More Regrets’ und ‘Never Forgive, Never Forget’ (beide auf…
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