Asinhell: Stimme aus dem Jenseits

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Das komplette Interview mit Asinhell findet ihr in der METAL HAMMER-Oktoberausgabe 2023, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Nach dem Ende von Dominus gründete Poulsen mit eins­tigen Band-Kollegen die ganz anders, doch sehr charakteristisch klingenden Volbeat und legte eine in seiner dänischen Heimat einzigartige Weltkarriere hin. Trotz des Erfolgs vergaß er nie seine Wurzeln – Bandshirts gehörten selbst zu softeren Zeiten zur Standardgarderobe des Musikers, dem die Verbindung zur Metal-Szene stets wichtig war. Er bezeichnet seine wüsten Anfänge als Fundament für die späteren Erfolge und hält den Underground wie dessen Angehörige in Ehren.

Die Vergangenheit reflektieren

„Ohne meine Erfahrungen mit Dominus wäre ich niemals dazu in der Lage gewesen, eine Band wie Volbeat zu formieren. Gegen Ende entwickelte sich der Stil von Dominus zu etwas, das man nicht mehr als Death Metal bezeichnen konnte. Ich hörte darin die Musik, mit der ich aufgewachsen bin, den Rockabilly-Stil der Fünfziger und all die Platten meiner Eltern. Die Musik, die ich zu jener Zeit schrieb, passte weder zu Dominus noch zu einer anderen Death Metal-Band. Dies war die Geburt von Volbeat.

Dann ging alles ganz schnell und hielt mich so sehr in Atem, dass ich nicht mehr zurückblickte. Es überrollte mich, wir waren pausenlos unterwegs oder machten Platten.“ Von der Geburt seiner beiden Kinder nostalgisch gestimmt, bot die freie Zeit in der Pandemie dem Familienvater die Möglichkeit, die Vergangenheit zu reflektieren. Nach der Fertigstellung der wieder härteren Volbeat-Platte SERVANT OF THE MIND (2021) hielt das Gefühl an, etwas zu vermissen. Mit belegter Stimme erzählt Poulsen die Geschichte zweier verpasster Anrufe seines Freundes LG Petrov und der wenig später folgenden Nachricht vom Krebstod der Death Metal-Legende.

Der Leidenschaft frönen

Volbeat widmeten ihrem Tourneepartner (und im Stück ‘Evelyn’ Live-Vertreter von Barney Greenway) die Nummer ‘Becoming’, deren Einstiegs-Riff an Entombed erinnert. Als Poulsens iPod wenig später das Stück ‘Full Of Hell’ abspielte, fühlte er sich von Petrov selbst dazu angehalten, unter genau diesem Namen endlich wieder seiner früheren Leidenschaft zu frönen (um Überschneidungen zu vermeiden, wich er auf den von seinem Freund King Diamond goutierten Namen Asinhell aus). Den Verdacht eines Midlife-Crisis-Projekts streitet Poulsen dabei vehement ab: „Ich mag die Vorstellung, alt zu werden. Die Band hat nichts damit zu tun, dass ich gerne noch mal jung wäre. Ich will kein einziges Jahr jünger sein, als ich jetzt bin!“

Wie Michael Poulsen in sehr jungen Jahren zum (extremen) Metal kam, wie sehr er Vinyl- sowie Death Metal-Nerd ist und wie er seine Bands voneinander trennt, lest ihr in der METAL HAMMER-Oktoberausgabe 2023, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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