Toggle menu

Metal Hammer

Search
Video

Attila schnupfen eingeäscherten Opa auf der Bühne

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Aus der Kategorie „Wie krank ist das denn?“ erreicht uns heute eine Meldung über Attila. Die Metalcore-Kapelle aus Atlanta im US-Bundesstaat Georgia schlägt gern mal über die Strenge – und hat das am Wochenende erneut getan (Video siehe unten). Das Quartett trat jedenfalls am 30. August im texanischen Städtchen Corpus Christi auf, als Frontmann Chris Fronzak einen Kumpel der Band auf der Bühne begrüßt.

Dann wird es skurril bis abgefahren: Dieser Kumpel CJ habe seinen Großvater mit auf Tour gebracht. „Also Opa ist gestorben und eingeäschert“, fädelt der Attila-Sänger die Chose ein. „Aber CJ wird jetzt ein bisschen Opa schniefen.“ Fronzak lässt sich ebenfalls ein wenig Asche auf den Handrücken streuen und scherzt im Anschluss: „Da sind definitiv ein paar Knochen drin. Ich weiß, das klingt verrückt. Aber CJ hat seinen toten Großvater mit auf Tour genommen, und wir werden jetzt ein wenig von ihm schnupfen.“

Seltsames Ritual

Gesagt, getan. Wirklich toll war die Erfahrung aber offensichtlich nicht, zieht der Attila-Bandgründer doch folgendes Fazit: „Heilige Scheiße, das schmeckt fürchterlich.“ Doch damit nicht genug: Fronzak bekommt noch ein bisschen Asche auf seine Hand geträufelt, schüttelt es in die Menge und bittet die Zuschauer: „Hey, lasst den Opa meines Freundes crowdsurfen. Ich wünschte, ich würde scherzen, aber nichts davon ist ein Witz. […] Das war verrückt. Ich habe noch einen menschlichen Körper geschnupft. Aber es gibt für alles ein erstes Mal.“

Was soll man nun von dieser grenzwertigen Aktion halten? War es womöglich der letzte Wille des besagten Großvaters? War der Großvater ein Fan von Attila? Geht die Asche-Verstreuung als spirituelles oder gar schamanisches Ritual durch? Auf jeden Fall hätten Fronzak und Co. vorher erst einmal ihre Konzertbesucher fragen sollen, ob sie sich das morbide Schauspiel mit ansehen wollen. Und ob es okay ist, wenn der Opa von CJ mal eben kurz „crowdsurft“. Es scheint, wer bei der Jugend punkten will, der muss sich krasse Aktionen einfallen lassen…

 

Werbung

Jetzt in die Zukunft starten mit den neuen MagentaMobil Tarifen

Ab sofort inklusive 5G*. Jetzt in die Zukunft starten!

Mehr Infos

Werbung

teilen
twittern
mailen
teilen
Rubriken im November: Silenoz (Dimmu Borgir) auf der Couch

Couch mit Silenoz (Dimmu Borgir, Insidious Disease): Was war der skurrilste Job, den du jemals ausgeübt hast? Skurril war es nicht wirklich. Ich habe ein Jahr lang als Assistent in einem Hort gearbeitet, in dem Kinder nach der Schule betreut wurden. Dabei konnte ich viel lernen, auch über mich selbst: zum Beispiel, wie viel Kind noch immer in mir steckt. Wen würdest du als dein Idol bezeichnen? Aus welchem Grund? Ich versuche, niemanden als idealisieren. Aber es gibt natürlich Musiker und Songwriter, die ich bewundere. Wenn ich aber einen Menschen nennen müsste, dann wäre das mein verstorbener Großvater, weil er…
Weiterlesen
Zur Startseite