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Bad Wolves: Ärger um Tommy Vext

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Manche Leute stimmten Tommy zu, andere nicht. Beides ist für mich okay. Doch ich möchte mich bei allen dafür entschuldigen, die sich davon angegriffen fühlten“, schreibt Coyle weiter. „Manche Medien werden dies jetzt spektakulär aufgreifen und als Kleinkrieg innerhalb Bad Wolves darstellen. Aber Tommy und ich haben miteinander gesprochen. Wir haben uns gegenseitig zugehört. Und genau das sollte jeder heutzutage tun. Miteinander reden und zuhören.

Doc Coyle mit Bad Wolves live beim Dimebash 2019 im The Observatory am 24. Januar 2019 in Santa Ana, Kalifornien

Volle Solidarität

Wenn er und ich unterschiedliche Ansichten haben, aber dennoch zusammen in einer Band spielen wollen, ist das möglich. Man muss lediglich – trotz ideologischer Differenzen – einen gemeinsamen Nenner finden. Und das funktioniert nur, wenn man nicht aneinander vorbeiredet.“ Coyle bekräftigt weiterhin, dass er weder Aktivist noch Anführer einer Bürgerrechtsbewegung sei. „Doch meine volle Solidarität gilt all jenen, welche die historischen und systembedingten Ungerechtigkeiten gegenüber Menschen anderer Hautfarbe in diesem Land ansprechen.“

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Öffentliche Streitereien zwischen Band-Mitgliedern sind schlecht fürs Geschäft, das weiß auch Coyle. „Doch wenn ich mich nicht auch zu einer Sache äußere, die Bad Wolves betrifft, habe ich meine Glaubwürdigkeit verloren, wenn ich mich zu anderen gesellschaftlichen Dingen äußere, die mir wichtig sind.“ Der Bad Wolves-Gitarrist will jetzt den Fokus wieder auf die Musik richten. „Wir sind hier, um kreativ zu sein, aufzutreten und uns zu engagieren. Das mag jetzt vielleicht kitschig klingen, aber unsere Botschaft soll Einbindung und Positivität ausstrahlen. Denn das sind die Dinge, an welche ich wahrhaftig glaube.“

Das aktuelle Bad Wolves-Album N.A.T.I.O.N. erschien am 25. Oktober 2019.

(c) Scott Dudelson Getty Images

Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.


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