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Behemoth: Konzert in Indien wurde abgesagt

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Nach der Konzertabsage in der Türkei folgt nun der nächste Rückschlag für Behemoth: Die im Rahmen ihrer „Chant Of The Eastern Lands“-Tour geplanten Shows in Indien, Bengaluru, wurden ebenfalls gecancelt. Dahinter stehen wie bereits bei den zuvor ins Wasser gefallenen Gigs religiöse Eiferer.

Die nächste Show fällt flach

Bereits kurz nach Bekanntgabe der Absage meldeten sich Behemoth in einem Statement in den Sozialen Medien zu Wort. Darin heißt es: „In den letzten Wochen haben wir und unser Team zahlreiche glaubwürdige Drohungen von christlichen Gruppen erhalten, die Druck auf die Behörden und den Veranstalter ausüben, um das Konzert zu verhindern. Diese Drohungen haben ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Band aufkommen lassen, einschließlich der Möglichkeit einer Verhaftung oder körperlicher Gefahr.

Wir standen während des gesamten Prozesses in engem Kontakt mit dem lokalen Veranstalter. Wir möchten klarstellen, dass diese Absage nicht die Schuld des Veranstalters ist, der in jeder Phase nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat. Trotz ernsthafter Bemühungen konnten keine ausreichenden Zusicherungen eingeholt werden, dass die Band vor rechtlichen Konsequenzen oder Sicherheitsrisiken geschützt wäre. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, das Konzert abzusagen.

 

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Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie religiöser Fanatismus versucht, die künstlerische Freiheit zu unterdrücken – etwas, womit die Band erst kürzlich in der Türkei konfrontiert wurde. Es ist zutiefst besorgniserregend, die scheinbar wachsende Tendenz zur Zensur weltweit zu beobachten. In der heutigen Zeit sollten Künstler nicht eingeschüchtert, bedroht oder gar inhaftiert werden, nur weil sie ihre Kunst ausüben. Ungeachtet von Religion, Herkunft oder Kultur muss die Meinungsfreiheit ein Grundprinzip bleiben. Wir sind überzeugt davon, dass es wichtig ist, dass Menschen gemeinsam für liberale Werte und künstlerische Freiheit eintreten.

An unsere Fans in Indien: Wir bedauern zutiefst, dass wir dieses Mal nicht für euch spielen können. Wir danken euch für eure Unterstützung und hoffen, bald zurückkehren zu können. Bleibt stark. Bleibt frei.“


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