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Behemoth: Nergal gibt Update zu laufendem Gerichtsverfahren

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Ende 2017 wurde bekannt, dass Behemoth erneut ins Visier der polnischen Regierung geraten sind. Sie sahen sich damals mir einer Anklage konfrontiert, die ihnen unterstellte, das Wappen des Landes verunglimpflicht zu haben. Ihr Tour- und Merchandise-Artwork „Republic Of The Unfaithful“ sei dem polnischen Staatswappen, das einen weißen Adler mit Krone auf rotem Untergrund zeigt, wohl zu ähnlich gewesen. Das Band-Design stellt ebenfalls einen Adler dar, der zusammen mit zwei Schlangen hinter einem umgedrehten Kreuz auf einem roten Schild abgebildet ist.

Sänger Adam Darski alias Nergal und Maciej G. bewarben, als Verantwortliche der Band-Webseite, die Tournee online und wurden beschuldigt, das polnische Wappen öffentlich beleidigt zu haben. Mit angeklagt war auch der Grafiker, der an dem Behemoth-Artwork gearbeitet hatte.

Die Band nahm nach der Anklage jegliche Merch-Produkte mit dem „Republic Of The Unfaithful“-Design aus ihrem Sortiment. Es wurde eine Befragung der Staatsanwaltschaft durchgeführt. Zu einem gerichtlichen Prozess kam es aber damals nicht, da die Anklagepunkte zuvor fallgelassen wurden.

Erneut eröffnet

Über die Sozialen Medien offenbarte Nergal aber bereits im April, dass der Fall erneut eröffnet wurde. Nun postete er ein Update zum Fall zusammen mit einem Bild, das ihn (vermutlich) bei Gericht zeigt. Aus dem Post geht hervor, das die Angelegenheit noch längst nicht geklärt ist.

Er schrieb: „So behaupten einige Idioten immer noch, dass das Behemoths Logo ‚The Republic Of The Unfaithful‘ ein Sakrileg des polnischen Nationalwappens sei. Das ist es in der Tat NICHT. Aber sie bestanden darauf, den Fall erneut zu eröffnen, um weitere Untersuchungen durchzuführen. Sie denken, dass das Urheberrecht des weißen Adlers allein im Besitz Polens ist und jede andere Interpretation des Vogels eine Gotteslästerung sei.

Meine Gegner scheinen so krampfhaft ihren Lieblingssündenbock an ihr verfaultes moralisches Kreuz nageln zu wollen, dass sie den gesunden Menschenverstand bei der Sache völlig vergessen haben. Sie beschuldigen uns eines anti-polnischen Handelns. Wenn man mich fragt, ist es WIRKLICH anti-polnisch Stunden vor Gericht zu verbringen und Leute (Journalisten, Richter, Anwälte usw. ) dazu zu bewegen, Summen von Steuergeldern für einen weiteren absurden Fall auszugeben. Wir hätten diese Zeit nutzen können, um etwas kreatives zu machen, nicht wahr!?“


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