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Belphegor arbeiten an neuem Album und kommen auf Tour

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Belphegor haben zuletzt mit ‘Scarlet Beast — Leviathan’ eine neue Single herausgebracht. Das ließ bereits vermuten, dass die österreichische Black/Death-Metal-Formation um Frontmann Helmuth Lehner am Nachfolger von THE DEVILS (2022) arbeitet. Und tatsächlich soll Ende dieses Jahres ein neues Album via Reigning Phoenix erscheinen. Dieses soll „ursprünglicher, ritualistischer und zerstörerischer“ sein als alles Bisherige.

Dunkle Magie

Zuvor stehen allerdings noch einige Live-Termine an. Während es die Truppe im Sommer mit dem Wolfszeit Festival in Eisfeld am 22. August und der Wildstyle & Tattoo Messe in Wien am 5. September eher ruhig angehen lässt, entfesseln Belphegor im Anschluss „ihre magischen Prozessionen über ganz Europa“. Unterstützt werden sie dabei von der Death Metal-Combo Krisiun und den Black-Metallern Asagraum. Eine weitere Band soll in Kürze bekanntgegeben werden. In Deutschland sind insgesamt drei Stopps geplant.

„Praise The Beast European Tour 2026“

  • 29.09. Essen, Turock
  • 09.10. Berlin, Musikbrauerei
  • 15.10. Osnabrück, Bastard Club
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Die Liveshows von Belphegor gleichen stets dunklen Ritualen und rufen auch nach über drei Dekaden Band-Geschichte Faszination hervor. Der Promotext beschreibt die Konzerte wie folgt: „Ihre Auftritte sind magische Zeremonien und teuflisches Theater zugleich: In diesem Rahmen entsteht aus Musik, Rauch, Blut und Feuer eine Gemeinschaft mit der Dunkelheit.“

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Zum kommenden Werk heißt es: „Nun, da sich die Band der Fertigstellung ihres 13. Studioalbums nähert, ist jedoch eine noch tiefere und schleierhaftere Macht erwacht, denn die Zahl 13 ist von historischer Bedeutung: Sie verkörpert Enden, Grenzen oder auch den Übergang ins Ungewisse. Auf die ursprüngliche Lehre zurückgehend, soll das 13. Siegel den Schleier zwischen den Welten zusammenführen und das letzte Wegstück zwischen Ordnung und Chaos herstellen.“ 

Im Interview mit METAL HAMMER erklärte Band-Kopf Helmuth Lehner vor vier Jahren: Wir haben uns immer als Atheisten mit Tendenzen zum Nihilismus gesehen. Blasphemie gepaart mit schwarzer Romantik, tabubrechenden lyrischen Ergüssen und einem Hauch Perversion.“ Die Botschaft, die er und sein Gefolge nach außen tragen, sei letzen Endes nichts anderes als Freiheit.


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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