Besorgter Vater verbannt Aborted aus seinem Land

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Auf sein Geheiß hin wurde das für den Helloween-Abend geplante Aborted-Konzert jetzt abgesagt. Ein Vater schrieb einen aufgeregten Brief (einen Auzug findet ihr unten) an die staatlichen Behörden Dubais. Die Musik und Texte der belgischen Death Metal-Band seien mit der Kultur des Landes nicht vereinbar.

Die Musik und Texte einer Band wie Aborted sind in Dubai nicht willkommen, wie die Band jetzt auf Facebook bekannt geben musste:

An unsere Fans in Dubai, mit großem Bedauern müssen wir euch mitteilen, dass unser Konzert an Halloween abgesagt wurde“, richtet sich die Band in dem sozialen Netzwerk an ihre Fans. „Wir bekamen heute Nachricht von unserem Promoter, dass ein verärgerter Vater den Behörden geschrieben hätte, weil ihm unsere Texte/Themen/Videos abstoßen würden, worauf die Regierung entschieden hat, unseren Promoter dazu zu zwingen unser Konzert abzusagen.“

Die Band hätte zu diesem Zeitpunkt ihre Flüge schon gebucht gehabt und niemand in Aborted würde die Entscheidung der Behörden verstehen. Vor allem weil sie ihren Death Metal über die Jahre schon in viele unterschiedliche kulturelle Kontexte bringen konnten. Sie spielten bereits u.a. Konzerte in Ägypten, Israel und Indonesien.

Der aufgeregte Brief

Einen kurzen Auszug aus dem Brief des besorgten Vaters präsentieren sie in dem Facebook-Beitrag ebenfalls. Demnach schrieb der Mann an die Behörden Folgendes:

Die Band namens Aborted kommt aus Belgien, scheinbar spielen sie extremen Death Metal. Ich bin offen gegenüber allen Arten von Musik sogar Heavy Metal. Aber diese Band ist noch viel extremer. Ich habe mir ihre Texte und Videos angeschaut und sie sind wirklich beunruhigend. Ihre Texte unterstützen ekelhafte Ideen wie Sex mit Göttern, gleichgeschlechtlichen Sex, Vergewaltigung, Sex mit Kindern, Analverkehr und andere gleichsam schreckliche Themen. Ich konnte einfach nicht glauben, dass jemand so eine Band in unser Land eingeladen hat. Unsere Kultur und unsere Traditionen standen noch nie für solche Ideen und dabei sollten wir es belassen. Mein Sohn wird niemals in mit solchen dreckigen Sachen in Berührung kommen.“

Da wäre es ja mal interessant zu wissen, ob Iron Maiden in Dubai mit ihrem Eddie-Plakat in dem Wüstenstaat Werbung für THE BOOK OF GHOSTS machen durften.

Jedenfalls hat dieser aufgeregte Vater Death Metal einfach nicht richtig verstanden oder wie seht ihr das?

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