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Biographie und Kritik von Ex-Megadether Marty Friedman

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Marty Friedman, ehemaliger Gitarrist von Megadeth, hat bestätigt mit einem “ausgezeichneten Biographen“ zusammen zu arbeiten. Erscheinen wird die Autobiographie vermutlich Ende 2015. Über Erinnerungslücken macht sich Marty offenbar keine Gedanken:

„Es überrascht mich, wie kristallklar ich mich selbst an die kleinsten Details erinnern kann. Ich bin sehr gespannt. Man wird sowohl Pikantes als auch Lebensbejahendes lesen können, da besteht kein Zweifel.“

Gegenüber Wondering Sound äußerte sich Marty auch über seine Zeit bei Megadeth, bei denen er von 1990 bis 1999 mit seinen Fähigkeiten beeindruckte. Marty verließ die Band, nachdem sein Interesse an Megadeth nachließ und er sich seiner neuen Leidenschaft widmen wollte: J-Pop, japanische Popmusik.

„Ich tourte mit Megadeth, während ich in meinem Hotelzimmer die ganze Zeit diese japanische Musik in voller Lautstärke hörte“, beschreibt Marty die Situation. „Ich dachte, dass ich mir keinen Gefallen tue, immer nur die selben alten Sachen zu spielen, ohne es wirklich zu genießen. Ich finde es falsch, dass Fans Geld bezahlen, um dich live Sachen spielen zu sehen, die dich nicht mehr packen.“

Die Musik von Megadeth begann Marty sogar zu langweilen, wie er dem Radiosender NPR am Bespiel des Bandhits ‘A Toute Le Monde’ erklärt: „Die Melodie besteht nur aus ’Duh duh duh duh, duh duh duh duh.’  Es ist immer das gleiche, wieder und wieder.“

Martys jetzige Passion, Musik zu machen, die er als “unverschämt fröhlich“ beschreibt, erfüllt ihn dagegen vollkommen.  „Es gibt im Moment wirklich nicht viel fröhliche Musik. Speziell bei Heavy Metal versucht jeder noch lahmer zu sein als der andere, mit diesem ganzen Dunkelheit- und Monsterscheiß.“

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Megadeth: Teemu Mäntysaari findet Ghosts Handyverbot klasse

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