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Black-Metaller Absu lösen sich auf

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Absu waren in den letzten Jahre sowieso nicht mehr mega aktiv, nun haben die US-Black-Metaller einen Schlussstrich unter die Band gezogen und sich aufgelöst. Schlagzeuger und Sänger Russ Givens aka Proscriptor McGovern hat die traurigen Neuigkeiten via Facebook-Post, der mittlerweile schon wieder gelöscht wurde, verbreitet. So schrieb er:

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„Nach knapper Überlegung und null Reue habe ich mich dazu entschieden, Absu nach drei Jahrzehnten des Bestehens aufzulösen. Für uns alle und allgemein sprechend ist diese Entscheidung aufgrund von unlösbaren Umständen, die zu diesem äußersten Ergebnis geführt haben, endgültig. Keine Zeit der Welt, Strapaze, Formell oder Mode kann mein Urteil ändern. Da ich mich weigere, das Thema weiter zu kommentieren, verlasse ich euch mit dem folgenden Zauber:

  • {Vii} Denn es gibt bitterkalte Wasser des Chaos, die unter Grund festgehalten werden – Und die Souveräne, die sie personifizieren, regieren über die Undurchsichtigkeiten und darüber hinaus.
  • [II] Fleht die All-Väter in der Dunkelheit an, außerhalb den Kreisen der Zeit. In der Fingerfertigkeit des Chaos wird die Tiefe antworten.
  • {Vi} Blast niemals die östliche Kerze aus

Proscriptor McGovern (Russ R. Givens)“

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Was auch immer er uns damit auf den Weg geben will… Vor zwei Jahren kehrte bereits Melissa Moore der Band den Rücken. Sie spielte als Gitarrist Vis Crom in Absu und verließ die Gruppe, nachdem sie sich als Transsexuelle geoutet hat, womit ihre Bandmitglieder offenbar nicht klar kamen. „Ich habe die kaputteste Transphobie von meinen Bandkollegen abbekommen“, sagte Moore damals. „Die Band ist völlig am Boden und ich stehe immer noch vollkommen ratlos da, wie ich damit umgehen soll. Es ist NUR, weil ich trans bin.“

In Anbetracht dessen erscheint die Auflösung von Absu als keine große Überraschung mehr.

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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