PARANOID (1970) gilt ohne Zweifel als eines der bedeutendsten Alben in der Metal-Geschichte. Songs wie ‘War Pigs’, ‘Iron Man’ oder ‘Paranoid’ (Letztere wurde die erfolgreichste Single der Band überhaupt) haben daran großen Anteil. Doch Black Sabbath-Bassist Geezer Butler stößt sich weniger an der Musik als an der Aufmachung. Genauer gesagt dem Coverartwork.
Grausiges Artwork
Im Katalog von Black Sabbath gibt es ohne Zweifel einige künstlerischer Fehltritte. Relativ weit oben in dieser Liste dürfte das Coverartwork von BORN AGAIN (1983), dem einzigen Album mit Deep Purple-Sänger Ian Gillan als Frontmann, rangieren. Butler bezeichnete dies als „scheiße, aber verdammt großartig“. Doch seiner Meinung nach gibt es ein anderes Artwork, das diesem problemlos den Rang als optisches Schlusslicht abläuft.
Wie Butler im Rahmen der vergangenen Steel City Con erklärte, sei ein Coverartwork in seinen Augen noch katastrophaler. Angeblich kann er die Frontansicht von PARANOID nämlich noch weniger leider, wie er betonte. „Wir fanden das ein furchtbares Cover. Es stammte von meinem damaligen Manager (Jim Simpson – Anm.d.A.), von dem wir uns schnell trennten“, sagte Butler. „Ich weiß bis heute nicht, was das Cover darstellen soll. Irgendein Typ mit einem Schwert. Es ist das schlechteste Cover aller Zeiten.“
An dem Erfolg von PARANOID haben Butlers Einwände allerdings nichts geändert. Noch heute gilt das Album als eines der besten von Black Sabbath – obwohl ein zweifelhaftes Coverartwork das Meisterwerk ziert.
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