Toggle menu

Metal Hammer

Search

Cannibal Corpse: Paul Mazurkiewicz über „Motörhead des Death Metal“

von
teilen
mailen
teilen

Seit mehr als 30 Jahren beherrscht die Truppe den Death Metal. Und kein einziges Mal haben sich Cannibal Corpse in ihrem Stil verloren. Gründungsmitglied Paul Mazurkiewicz setzte sich in einem Podcast mit „Metal Mayhem“ mit diesem Konzept auseinander.

Erst kürzlich wurden sie in einem Bericht des britischen Magazins Kerrang! als „Motörhead des Death Metal“ betitelt. Auf die Frage hin, ob er das als ein Kompliment auffassen würde, antwortet der Drummer stolz: „Ich nehme es als Kompliment. Denn man bekommt, was man bekommt; wenn man Cannibal Corpse hört, wenn man eine neue Platte kauft, dann weiß man, was man bekommt. Es gibt keine Zweifel; es gibt kein ‚Oh, ich frage mich, was sie vorhaben… Wird es so klingen?‘, denn viele Bands haben das in der Vergangenheit getan.“

„Man weiß, was man bekommt.“

Das Motto der Band: lieber sich selbst und seiner Musik treu bleiben, als anderen nur einen Gefallen zu tun. Im Lauf der Jahre haben die Fans das Konzept verstanden und konnten sich mit neuen Alben auf die Band verlassen. Mit einem neuen Album wisse man, was man von der Musik erwarten könne, erklärt Paul.

Empfehlungen der Redaktion
Cannibal Corpse: Pandemische Prokreation
Des Weiteren fährt er fort: „Das andere, was wir immer hören, und das ist ein großes Kompliment… Wenn man in einem Satz mit Bands wie Motörhead genannt wird… Das sind natürlich legendäre Bands. Oder wir hören immer, dass wir die AC/DC des Death Metal sind – das ist ziemlich dasselbe. AC/DC waren AC/DC; sie waren niemand anderes. Sie haben nicht versucht, jemand anderes zu sein. Sie sind AC/DC. Man weiß, was man bekommt.“

In diesem Kontext gesehen, sieht es das Gründungsmitglied als ein absolutes Kompliment. Denn genau das ist es, was sie anstreben und bis zum Ende durchziehen wollen. Im April 2021 erschien das 15. Studioalbum VIOLENCE UNIMAGINED von Cannibal Corpse. Dafür ist nicht nur einer der renommiertesten Gitarristen, Erik Rutan, auf dem Album zu hören, auch seine Produktionsfähigkeiten wurden genutzt. Zuvor hatte er bereits drei Alben mit der Band aufgenommen. Seit 2020 ist er ein Vollmitglied und trägt zum Schreibprozess bei.

https://youtu.be/K_2B8sS1zpo

 

teilen
mailen
teilen
Sanguisugabogg trennen sich von Gitarrist

Sanguisugabogg zählen zu jener Sparte von Musikgruppen, die sich beim Preis für das unleserlichste Band-Logo bewerben. Und genauso klingen die Death-Metaller aus Columbus, Ohio auch. Live muss das Quartett nun auf eine Lösung zurückgreifen, die sich erst jüngst auf ihrer Europatournee bewährt hat. Denn Gitarrist Cedrik Davis steigt aus — darauf haben sich die beteiligten Musiker freundschaftlich geeinigt. Band-Gründer, Schlagzeuger und Produzent Cody Davidson wechselt deswegen an die Gitarre, und Eric Morotti von Suffocation verdrischt fortan die Felle. Die Show muss weitergehen Als Grund dafür führen Sanguisugabogg an, dass Cedrik kürzlich Vater geworden ist. "Wir informieren euch, dass wir uns mit…
Weiterlesen
Zur Startseite