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Exklusives Powerwolf-Album nur in METAL HAMMER 07/2021

Cannibal Corpse: Pandemische Prokreation

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Den guten Jesus hat es mit 33 Jahren erwischt, doch der mittlerweile gleichaltrige Death Metal-Kult namens Cannibal Corpse ist nach wie vor in formidabler Verfassung und predigt die Lehre des reinen Todes.

Frisches Blut

Gitarrist und Produzent Erik Rutan wird nach dem unfreiwilligen Abgang von Pat O’Brien nun als vollwertiges Band-Mitglied geführt. Zu seinem Studio in St. Petersburg fahren Fisher, Mazurkiewicz und Barrett bequem mit dem Auto. „Ja, es ist eine sehr komfortable Situation. Wir liebten die Arbeit an den vier Alben, die wir schon mit ihm gemacht hatten. Es ist also das fünfte Album für ihn als Produzent, aber das erste als vollwertiges Mitglied der Band. Damit hat er jetzt übrigens mit Scott Burns gleichgezogen, der die ersten fünf und somit bislang meisten Cannibal Corpse-Alben produziert hat“, zählt das Gründungsmitglied nach. „Außerdem sind wir schon seit Jahren mit Erik befreundet, da wir bereits mehrfach mit Hate Eternal getourt sind. Er hat bereits bei unserer Tournee 2019 ausgeholfen, und Anfang 2020 stieg er dann fest ein.

Wir hatten also auf allen Ebenen bereits ausreichend Erfahrungen mit ihm gesammelt, insofern war das ein Übergang, der sich einfach und natürlich anfühlte“, erklärt Alex den unauffälligen Einstieg von Rutan. Dass der Hate Eternal-Boss sein eigenes Baby missachten könnte, steht ebenfalls nicht zu befürchten, denn Alex vermutet, dass auch Erik die freie Zeit momentan produktiv nutzt. „Wir hätten auch nicht gewollt, dass er mit Hate Eternal aufhört. Er kennt den Unterschied sehr genau, und was er für die eine Band schreibt, klingt sehr anders als das, was er für die andere Band schreibt. Beide Songs klingen nach Erik Rutan, aber es sind unterschiedliche Death Metal-Stile. Er hat für uns drei Songs geschrieben, ‘Condemnation Contagion’, ‘Ritual Annihilation’ und ‘Overtorture’. Sie klingen nicht nach Hate Eternal, sondern nach Cannibal Corpse. Es sind Cannibal Corpse-Songs.

Trendsetter

Ihnen wohnt Eriks Persönlichkeit inne, aber sie passen perfekt zu uns. Und das sind keine Sachen, die er für Hate Eternal geschrieben hätte“, analysiert Alex, der indirekt der Annahme zustimmt, dass man den Workaholic und neuen „Jungspund“ der Band eher bremsen muss: „Er ist es gewohnt, in diesem superschnellen Tempo zu arbeiten. Er musste also wirklich genau überlegen, was die Jungs in der Band spielen können und wie wir klingen. Er hat all das berücksichtigt. Für die Songs, die er schrieb, hat er auch den Großteil der Schlagzeug-Parts komponiert. Ich weiß, dass einige der Ideen, die Erik im Kopf hatte, eine richtige Herausforderung für Paul waren. Man kann das hören: Bei ‘Condemnation Contagion’ gibt es diese schnellen Trommelwirbel, diese wirklich langen Trommelwirbelsätze die deutlich länger sind als das, was er sonst spielt.

Es ist cool, dass Erik jetzt dabei ist, da er neue Elemente miteinbringt. Diese helfen dabei, uns alle anzutreiben, da er auf einem sehr hohen Niveau spielt. Erik treibt sich gerne selbst an, also zieht er uns natürlich auch mit“, freut sich Alex über das frische Blut in der Band. Denn, Hand aufs Herz, nach 33 Jahren ist es sicher nicht einfach, sich immer wieder neue Songs einfallen zu lassen, die den Ansprüchen der Musiker und Fans gleichermaßen entsprechen. Schließlich sind Cannibal Corpse keine Trend-Reiter, sondern -setter, deren Nische im Metal-Kosmos klar definiert ist.

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Cannibal Corpse im Rahmen

„Es macht Spaß, und das Schreiben ist noch immer meine Lieblingsarbeit mit der Band. Ich glaube, den anderen geht es auch so. Es ist der kreative Teil. Wenn man einen guten Tag hat und sich inspiriert fühlt, ist es großartig, innerhalb unserer Grenzen etwas Neues zu entwickeln. Du hast recht, wir haben uns selbst Grenzen gesetzt, wir wollen, dass Cannibal Corpse einen bestimmten Sound haben. Manchmal verschieben wir den Rand dieser Grenzen ein wenig, wollen aber nicht daraus ausbrechen. Wir sind eine horrororientierte Death Metal-Band. Wir wollen weder musikalisch noch lyrisch zu weit davon abweichen, aber innerhalb dieses Rahmens so kreativ wie möglich sein“, erklärt der Flitzefinger die Langzeitmotivation der Band, um dann auf seinen Anteil an VIOLENCE UNIMAGINED einzugehen.

„Schau dir die Songs an, für die ich die Musik geschrieben habe, ‘Necrogenic Resurrection’, ‘Surround, Kill, Devour’, ‘Slowly Sawn’ und ‘Cerements Of The Flayed’. Ich versuche, dass sich all meine Beiträge voneinander unterscheiden. Jeder Song hat ein anderes Tempo, vermittelt ein anderes Gefühl. Das sorgt für Abwechslung auf dem Album. Das ist die Herausforderung: ein interessantes Album mit viel Abwechslung zu schreiben, bei dem jeder Song einen Wiedererkennungswert besitzt und gleichzeitig nach Death Metal im Cannibal Corpse-Stil klingt.“

Das komplette Interview mit Cannibal Corpse findet ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2021, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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