Chris Broderick: Mehr Freiheit bei In Flames als bei Megadeth

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Kein Streit mit Mustaine

Als Gitarrenwunder Chris Broderick Megadeth 2014 nach sieben Jahren verließ, gab er als Grund an, dass er mehr kreative Freiheit wolle. Bei den Thrash-Titanen sei er ein wenig zu sehr eingeschränkt, was das Musikschreiben betrifft. Er formulierte das allerdings nie als Kritik an Bandchef Dave Mustaine, denn allem Anschein nach verlief die Trennung in aller Freundschaft und ohne böses Blut.

Mit dem ebenfalls zuvor aus Megadeth ausgestiegenen Schlagzeuger Shawn Drover gründete er schließlich seine eigene Band, Act Of Defiance. Allerdings kam die Band, die insgesamt zwei Alben veröffentlichte, schließlich zu einem Ende, als Broderick ein Angebot von In Flames bekam. Schon 2019 half er den schwedischen Melodic Death-Metallern live aus, ab 2022 stieg er schließlich als vollwertiges Mitglied ein.

Chris Broderick genießt genug Freiheiten

In einem Interview im Podcast von Jonathan Montenegro klärte Chris Broderick nun darüber auf, ob er bei In Flames tatsächlich die kreative Freiheit genießt, die er gerne möchte:

„Ich denke, dass mir Anders Fridén und Björn Gelotte definitiv viel mehr Freiheit geben, und ich dadurch meine eigenen Wege gehen kann“, erklärt der Gitarrist. „Doch sie werden immer ein Album schreiben, das nach In Flames klingt.

Sie leiten diesen Prozess und achten genau darauf, wie das Ergebnis wird. Das verstehe ich vollkommen.  Immerhin gehören sie zu den Urvätern dieses besonderen schwedischen Sounds. Und nichts, was ich je erschaffen könnte, würde so klingen. Aber ich freue mich sehr, dass ich dazu beitragen darf, und sie haben mir oft die Möglichkeit dazu gegeben. Und das liebe ich an ihnen. Allerdings haben sie mir auch signalisiert, dass ich die Freiheit habe, ein Soloalbum oder Ähnliches zu schreiben, wenn ich das denn möchte.“


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Marty Friedman hat RISK seit 25 Jahren nicht mehr gehört

Dass Bands während ihrer Laufbahn immer mal etwas Neues probieren, ist nur allzu verständlich. Die Reaktionen auf derlei Experimente sind meist recht durchwachsen. So geschehen auch bei dem achten Studioalbum von Megadeth. Als RISK 1999 erschien, war die Truppe um Dave Mustaine schon längst eine Metal-Größe samt treuer Anhängerschaft. Der Misserfolg der Platte hatte jedoch zur Folge, dass sich einige Fans abwendeten und die Band sich von ihrer langjährigen Plattenfirma sowie dem Manager trennte. Auch der damalige Lead-Gitarrist Marty Friedman verließ Megadeth während der anschließenden Tournee. 2007 erklärte Bandchef Mustaine dazu: „Ich erklärte Marty nach RISK, dass wir zu unseren…
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