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Cristina Scabbia (Lacuna Coil): Glücklich über Frauenzuwachs

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Lacuna Coil-Sängerin Cristina Scabbia äußerte sich jüngst in einem Interview mit dem spanischen Metalovisión über die wachsende Zunahme von Musikerinnern im Metal-Genre. „Als ich mit Lacuna Coil vor mehr als zwanzig Jahren anfing, gab es nur sehr, sehr wenige Bands mit Frauen im Line-up.

Und heutzutage sieht man sie überall, was mich wirklich glücklich macht“, freut sich Scabbia. „Gleichzeitig möchte ich dieses Thema aber auch nicht überstrapazieren oder Druck auf die Bands ausüben. Denn für mich ist das solch eine normale Sache, dass man eigentlich nicht darüber reden müssen sollte. Was ich damit meine, ist, dass es Mädchen gibt, die singen und Instrumente spielen können, genauso wie es Jungs gibt, die das beherrschen.

Natürlich stehen stets mehr Männer in den Line-ups von Metal-Bands. Das liegt an der Charakteristik des Genres als solchem“, erklärt die Lacuna Coil-Frontdame ihre Sichtweise. „Aber Musik ist für alle, und auch Metal ist für alle. Deswegen bin ich so froh darüber, dass immer mehr Frauen als Band-Mitglieder auftauchen. Aber ich möchte wirklich nicht zu viel darüber sprechen. Und es ist auch nicht so, dass ich sagen würde: ,Wow! In dieser Band ist eine Frau!‘ Ich bin eine Sängerin in einer Band, und wir alle sind befreundet.“

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Kein Unterschied zwischen Mann und Frau

Vor knapp vier Jahren wurde Scabbia schon einmal zu diesem Thema befragt. Damals ging es über die Idee eines Festivals, auf dem ausschließlich Bands mit Sängerin spielen. „Es gibt jede Menge Leute, die diese Art von Musik lieben, daher ist diese Idee cool. Doch ich mag den Begriff ,female fronted‘ nicht, denn es sollte normal sein, dass eine Frau in einer Metal-Band ist.

 Ich unterscheide diesbezüglich nicht zwischen Männern und Frauen. Es gibt Sänger und Sängerinnen, Gitarristen und Gitarristinnen, Schlagzeuger und Schlagzeugerinnen. Das macht keinen Unterschied für mich.“ Scabbia sprach auch davon, dass speziell die Metal-Szene mehr Musikerinnen benötige. „Im Metal-Genre sind viele leider noch ein bisschen konservativ unterwegs, wenn es darum geht, eine Frau in die Band aufzunehmen. So in der Art: ,Oh, es ist Metal. Eine Frau in der Band zu haben, ist sonderbar.‘ Und genau das finde ich sonderbar.“

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