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Daher spielen Judas Priest keine Tim „Ripper“ Owens-Songs

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Die Ära von Tim „Ripper“ Owens kommt in den Liveshows von Judas Priest nicht vor. Im Interview bei El Expreso Del Rock hat Drummer Scott Travis nun erläutert, warum die britischen Heavy Metal-Götter die Schaffensperiode ohne Frontmann Rob Halford — also die beiden Studiowerke JUGULATOR (1997) sowie DEMOLITION (2001) — aussparen.

„Ich glaube, es ist einfach etwas, das Rob nicht machen will — und ich verstehe das total“, eröffnet Travis. „Der andere Punkt ist, dass wir bei Judas Priest so viele tolle Lieder zum Spielen haben. Es ist unmöglich, sie alle unterzukriegen. Denn bei einem Konzert müssen wir immer Stücke wie ‘You’ve Got Another Thing Comin’’, ‘Living After Midnight’, ‘Breaking The Law’, ‘The Green Manalishi With The Two Pronged Crown’ und ‘Victim Of Changes’ spielen. Diese Klassiker werden wir immer spielen müssen. Denn sobald wir diese Tracks nicht spielen, schreien die Leute: ‚Warum spielt ihr diesen oder jenen Song nicht?‘

Never change a running system

Die muss man also machen — und dann hat man nur noch wenig Zeit übrig, um die anderen Songs in einem Liveset unterzubringen. Also um ehrlich zu sein ist einfach nicht Zeit dafür. Daher haben wir uns einfach entschieden, daran nicht herumzupfuschen.“

Tim „Ripper“ Owens selbst hatte 2021 in einem Interview bei Rock Talks Unverständnis darüber geäußert, dass Judas Priest im Rahmen ihrer Tournee zum 50. Band-Jubiläum keine Lieder aus seiner Zeit mit der Gruppe zum Besten geben. „Ich finde tatsächlich nicht, dass es Sinn ergibt, dass sie keine Lieder aus meiner Ära spielen. Man feiert 50 Jahre an Judas Priest, aber lässt zehn Jahre davon aus? Das Ding ist: Rob Halford würde so fantastisch klingen. Könnt ihr euch vorstellen, wie Rob ‘Burn In Hell’ singt? Heilige Scheiße, das würde großartig klingen. Es ist nichts falsch daran, ‘Burn In Hell’ in eine Setlist zu packen.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Tim "Ripper" Owens: Iron Maiden — top, Judas Priest — Flop

Der vorübergehende Judas Priest-Frontmann Tim "Ripper" Owens hat gegen seine frühere Band ausgeteilt. In einem aktuellen Interview bei Whiplash.net ließ sich der 58-Jährige zunächst darüber aus, dass die beiden Studioalben, welche er mit den britischen Heavy Metal-Ikonen aufgenommen hat — JUGULATOR (1997) sowie DEMOLITION (2001) —, immer noch nicht bei den großen Streaming-Anbietern zu finden sind. Dieser Umstand geht ihm ganz schön auf den Keks, aber es sei natürlich die Entscheidung der Band. Außerdem stellte der US-Amerikaner noch einen Vergleich zwischen Judas Priest und Iron Maiden an. Klare Ansage Dazu angestachelt sah sich der Ripper, nachdem sein Gesprächspartner angemerkt hatte,…
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