Dave Mustaine weiß, wie es sich anfühlt, unter Feuer zu sein

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Dave Mustaine weiß, wie es sich anfühlt, wenn einen jemand auf dem Kieker hat. Dies gab der Megadeth-Chef im aktuellen Interview mit dem britischen „Metal Hammer“ zu Protokoll. Konkret ging es in jenem Teil des Gesprächs um den wegen einer Online-Sex-Skandals gefeuerten Bassisten Dave Ellefson.

Unter Feuer

„Ich habe selbst Fehler gemacht“, beginnt Dave Mustaine seine Ausführungen. „Und daher weiß ich, wie es sich anfühlt, wenn Leute verbal auf einen schießen. Aber was wir dabei im Hinterkopf behalten mussten, ist, dass Megadeth viele bewegliche Bestandteile hat. Es gibt vier Band-Mitglieder. Und ihre Familien, ihre Management-Firmen, ihre Agenturen, all ihre Techniker und so weiter und so weiter. Ich kann dir sagen, dass ich in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen habe, die schädlich für die Sicherheit der Band waren. Und ich weiß, welchen Schaden ich ausgelöst habe. Doch ich will nicht etwas über jemanden sagen, der sich hier nicht verteidigen kann.“

Auf Nachfrage ergänzte Dave Mustaine jedoch: „Es war eine schwere Entscheidung, die getroffen werden musste. Viele Leute waren involviert. Und ich musste es entscheiden, denn leider ist man als Bandleader derjenige, der es durchstehen und die Suppe auslöffeln muss. Alles, was ich wollte, war einen klaren Schnitt zu machen und niemanden zu verletzen — weder die Fans, noch ihn. Ich wollte einfach nur weitermachen. Und ich hoffe, dem Herrn geht es gut. Ich kann mir vorstellen, dass er sich erst auf die neue Lage einstellen musste, als es passierte. Es war hart für mich, als ich meinen Job [bei Metallica — Anm.d.A] verloren habe. Aber ich habe ihm zuvor schon vergeben, als er mich verklagt hatte. Und ich werde ihm noch Tausende Mal vergeben. Nur werde ich nicht mehr Musik mit ihm spielen.“

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