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Deep Purple verdammen „psychopatische Ambitionen“ von Putin

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Deep Purple hätten eigentlich am 31. Mai in Kiew und 4. Juni in Moskau auftreten sollen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung haben die Classic-Rocker beide Shows nun abgesagt. Darüber hinaus posteten sie Textzeilen von ‘Child In Time’, ihres Songs zum Kalten Krieg. Des Weiteren verurteilten die Band-Mitglieder den von Putin angezettelten Krieg gegen die Ukraine.

Aufruf zur Revolution

„Wir sind eine unpolitische Band“, meint Bassist Roger Glover. „Und unsere Absicht war in keiner Hinsicht jemals politisch. Es war Musik. Heute ist das anders. Wir verurteilen das Militär von Putin für die Grausamkeiten gegen unschuldige Männer, Frauen und Kinder in der Ukraine.“ Frontmann Ian Gillan fährt fort: „Wenn seine Meinung zu sagen bedeutet, dass wir nie wieder unsere russischen Freunde sehen, dann ist das ein großes Opfer. Doch es ist nichts im Vergleich dazu, niemals wieder unsere ukrainischen Freunde zu sehen, die getötet werden, um die psychopatischen Ambitionen des russischen Führers zufriedenzustellen.

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Ich würde gerne sehen, wie Millionen von Russen auf die Straßen gehen und ihren Abscheu über die Invasion der Ukraine zeigen. Und ich würde gerne träumen, dass Russland sehr schnell eine moderne Führung finden kann, die sie zurück in die Welt als Freunde bringt. Wir haben so viel gemeinsam.“ Drummer Ian Paice lässt es sich ebenfalls nicht nehmen, sich zu Wort zu melden: „Was passiert, ist mehr als besorgniserregend. Es ist kriminell, und sollte auch so behandelt werden. Die Invasion der Armee von Putin in die Ukraine (denn das ist es) wird sich letztlich als sein Fall entpuppen, hoffe ich. Und hoffentlich kann jemand, der ‚geistig im 21. Jahrhundert funktioniert‘, das russische Volk zurück in den Schoß der Familie bringen.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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