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Deftones trennen sich von Bassist Sergio Vega

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Die kalifornischen Nu-Metaller Deftones haben sich von ihrem langjährigen Bassisten Sergio Vega getrennt. Dies hat der Quicksand-Musiker und Nachfolger des verunfallten und 2013 verstorbenen Chi Cheng selbst mittels einer Videobotschaft in den Sozialen Medien mitgeteilt (siehe unten). Seiner Erzählung zufolge hätte sich die Gruppe geweigert, ihn zum festen Band-Mitglied zu machen —  obwohl sie ihm das ursprünglich in Aussicht gestellt hatten. „Ich habe Chi Cheng — Ruhe in Frieden — zwischenzeitlich 1999 ersetzt. Nach seinem tragischen Unfall im Jahr 2009 wurde ich gefragt, ob ich mit den Deftones arbeiten will“, führt Sergio Vega aus.

Fehlende Perspektive

„Mir wurde gesagt, dass ich ähnlich wie Frank [Delgado, Keyboarder und DJ — Anm.d.A.] mit der Zeit als offizielles Mitglied ins Boot geholt werden würde. Ich habe mit der Band zwölf Jahre lang zusammengearbeitet. Und zu Beginn jedes Albumzyklus‘ habe ich danach gefragt, ein offizielles Mitglied zu werden. Doch stattdessen wurde der Vertrag verbessert.“ Des Weiteren habe er aufgrund der Coronapandemie für sich persönlich seinen Platz in der Band und die Zukunft seiner Karriere infrage gestellt. „Ich habe wirklich etwas Krisenfestes gebraucht, denn zu jenem Zeitpunkt wurde mein Vertrag mit ihnen gekündigt. Eines Tages habe ich wegen einer internen Band-Situation einen Anruf von den Jungs bekommen.

Sie haben mich gefragt, ob ich zuverlässig bin, und meinten, ich müsste direkt nach L.A. fliegen, um dabei zu helfen, die Situation zu lösen. Ich sagte: ‚Klar, da bin ich voll dabei, und wir können meine Situation später besprechen. Aber ich kann nicht zurück zu meinem alten Vertrag gehen.‘ Unser gegenseitiges Management hatte ein Gespräch, um meinen neuen Vertrag zu diskutieren, und sie haben mir den gleichen Deal angeboten. An diesem Punkt war klar, dass es keine Möglichkeit für mich gibt, voranzukommen. Daher habe ich das Angebot abgelehnt. Dann rief ich unmittelbar die Deftones-Jungs an, um zu sehen, wo die Fehlkommunikation lag, um sie aufzuklären. Aber es gab keine Antwort. Ein paar Tage später habe ich eine E-Mail ihres Anwalts bekommen, in der stand, dass sie das Angebot zurückgezogen haben und mir alles Gute wünschen.“

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Fear Factory suchen Aushilfsbassisten in Sozialen Medien

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