Toggle menu

Metal Hammer

Search

Deicide: Glen Benton ist es „scheißegal, was irgendwer denkt“

von
teilen
mailen
teilen

Deicide waren die ersten, die digitale Cover hatten

Im Februar kündigten die Death-Metaller Deicide ihr neues Album BANISHED BY SIN an – eigentlich ein Grund zur Freude. Allerdings bekamen die Floridianer kurz nach der freudigen Botschaft ziemlich viel Kritik zu ihrem Coverartwork zu hören. Im Zentrum dieser stand der Gebrauch von Künstlicher Intelligenz, die wohl bei der Erstellung der teuflischen Fratze zum Einsatz kam.

Empfehlungen der Redaktion
Glen Benton wird 55 Jahre alt

In einem Interview mit dem The Brutally Delicious Podcast äußert sich nun Sänger und Bassist Glen Benton zu der Angelegenheit. Dabei gibt er zu verstehen, dass es ihm „scheißegal ist, was irgendwer denkt.“

Der Sänger fährt fort, dass er sich seit dem Aufkommen der Computer mit ihnen beschäftigt. „Als ich das LEGIONS-Cover gemacht habe, waren Computer noch verdammt neu. Ich war der Erste, der mit den Scheißteilen überhaupt herumexperimentiert hat.“ Über den Einsatz von KI beim neuen Album-Cover sagt Benton ebenfalls, dass es einfach eine Modernisierung der aktuellen Technik sei – und somit ein Zeichen der Zeit, in der wir leben.

Ein Zeichen der Zeit, in der wir leben

„Ich mag es, etwas anderes und Provokatives zu machen“, erklärt der Frontmann von Deicide. „Ich weiß, dass alle wegen KI besorgt sind. Es war dazu gedacht, Aufsehen zu erregen. Die Leute verstehen das aber nicht. Sie raffen nicht, dass es eine Modernisierung ist.

Empfehlungen der Redaktion
Accept: Wolf Hoffmann hat keine Angst vor KI
 Ihre erste Reaktion ist: ‘Oh, er versucht, uns Künstler alle arbeitslos zu machen. Nun werde ich den Rest meines Lebens damit verbringen müssen, Penisse in Herrentoiletten zu zeichnen.’ Alle sind in Aufruhr und denken, dass dies das Ende der Welt ist. Und das ist wirklich lächerlich. Es ist einfach eine Form von Kunst und Ausdruck.“

Bentons Meinung nach würde er mit Deicide lieber das machen, was er für „modern“ hält, als zu versuchen, irgendein Old School-Design aufzuwärmen. Diese Herangehensweise wäre, so sagt er, im Jahr 2024 ziemlich langweilig. Außerdem mache er ohnehin, was ihm gefällt, und nicht, was sich andere Leuten von ihm erhoffen.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Parkway Drive: Neue Musik wird die härteste seit Langem

Parkway Drive arbeiten an neuer Musik. Das verriet Frontman Winston McCall in einem Interview mit dem Podcast ‘Everblack’. Wie er erklärte, befinde sich die Band derzeit in einer frühen Phase des Songwritings und sondiere fleißig ihre bisherigen Ideen. Parkway Drive: So soll das neue Album klingen Im Proberaum kommt reichlich Material zusammen, an dem die Musiker gemeinsamen feilen, wie McCall ausführte. „Es ist schön, wenn man etwas schreibt und sich ausmalt: 'Wow, das wird die Leute umhauen.' Wenn man etwas geschaffen hat, sitzt man da und denkt: 'Verdammt. Das ist cool‘“, so der Musiker. „Es ist einfach ein schönes Gefühl.“…
Weiterlesen
Zur Startseite