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Dillinger Escape Plan: Ben Weinman betreibt Tierasyl

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Was machen eigentlich die Typen von The Dillinger Escape Plan? Die Mathcore-Formation hatte sich 2017 nach einer umjubelten Abschiedstournee aufgelöst. Sänger Greg Puciato hat zwei Projekte mit der Supergroup Killer Be Killed und The Black Queen, Gitarrist Ben Weinman hat sich als Live-Musiker für Social Distortion verdingt. Seine Hauptenergie steckt der 43-Jährige jedoch neuerdings in ein Tiersasyl. Daran gekommen ist er so ein bisschen wie die Jungfrau zum Kinde.

„Als es Zeit war, die Band aufzulösen, kam in meinem Kopf die große Frage auf: Was mache ich als nächstes?“, erzählt Ben Weinman in einem aktuellen Video (siehe unten). „Um was kümmerst du dich so sehr, wie du dich um The Dillinger Escape Plan gekümmert hast? So hat sich mein Leben im letzten Jahr ziemlich verändert. Ich habe meine Frau getroffen, wir sind schwanger und wir sind an ein Haus gekommen. Als wir unser neues Zuhause gekauft haben, gab es allerdings einen Haken: Die Besitzer wollten ihre Tiere für ein paar Wochen bei uns lassen.“

Der etwas andere Wutang-Klan…

Doch aus ein paar Wochen wurden letztlich Monate. „Kurz gesagt: Wir sind nun in Besitz von rund 80 geretteten Tieren – und die Tierfamilie wächst weiter. Für dich von euch, die neugierig sind: Wir haben ein breites Spektrum an Tieren hier. Manche davon haben wirklich ein Zuhause oder medizinische Hilfe gebraucht. Manche brauchten einfach einen besseren Ort zum Leben. So wie Daisy, das Schwein. Sie wurde auf den Straßen von Camden (in New Jersey – Anm.d.A.) gefunden, ausgesetzt. Wir haben Wutang, das Pferd. […] Wir haben in von einer Auktion, er sollte auf den Fleischmarkt kommen, aber wir haben ihn gerade noch rechtzeitig bekommen. Und jetzt ist er ein gesundes Pferd.“

Und so weiter, und so weiter geht die Latte an Tieren, um die sich Ben Weinman und seine Frau kümmern. Dazu gehören unter anderem Ziegen, Schafe, Miniaturpferde, Truthahne, Hühner und Enten. „Diese Tiere sind viel berechenbarer als Musiker. […] Der Frieden, den ich davon kriege, bei diesen Tieren zu sein, nachdem ich all die Jahre auf Tour und in diesem verrückten Musik-Business war, ist unbezahlbar für mich.“


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