Mike Portnoy war seit der Gründung 1985 bis 2010 taktgebend bei Dream Theater. Danach übernahm Mike Mangini die Trommelstöcke, bis jener vergangenes Jahr ohne Vorwarnung abgesägt wurde. Grund dafür: Die Rückkehr von Portnoy. Was für den einen Mike wohl nicht so schön war, war für den anderen umso besser. Seiher sind die Prog-Legenden nämlich im Studio und arbeiten an ihrem 16. Album.
Fehlende Elemente
Unterdessen gerät Rudess ziemlich schnell ins Schwärmen, was die Arbeit Portnoys betrifft: „Es war eine willkommene Abwechslung, zu unserer – wie wir sagen – Kernaufstellung zurückzukehren“, bringt der Keyboarder an, und versucht sich mit einer Erklärung: „Seit Mike zurück ist, hat man einfach das Gefühl, dass etwas fehlte. Nun ja, es gibt diese fehlenden Elemente, die weg waren und jetzt zurückgekommen sind. Eines davon ist die Art und Weise, wie er denkt. Er ist so außergewöhnlich. Ich stelle mir ihn wie einen Film-Regisseur vor. Er denkt immer konzeptionell.“
Großartiger Ersatz
Darüber hinaus sei jedoch auch Mike Mangini und die gemeinsame Zeit nicht vergessen: „Ich denke, dass Dream Theater die Zeit ohne Portney auch recht gut überstanden haben. Schließlich hatten wir einen großartigen Schlagzeuger. Mit Mike Mangini sind wir um die Welt getourt. Mit der COVID-Unterbrechung, die alle aus der Bahn geworfen hat, sind wir gut zurechtgekommen, und wir haben auch einen Grammy gewonnen.“
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