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Epica: Am Ende der Zeit

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Epica kehren mit ihrer neuen Platte OMEGA (26.02.2021) zurück. Einen Einblick in die große Produktion mit Symphonieorchester gab es bereits in unserer Dezemberausgabe. Mit ihrem neuen Werk haben sich die Symphonic-Metaller Zeit gelassen. Das ist unüblich, wirft man einen Blick auf ihre Biografie: Seit THE PHANTOM AGONY, dem Debüt von 2003, mussten die Fans nie lange warten – weder auf Alben noch Tourneen. Zwischen OMEGA und seinem Vorgänger THE HOLOGRAPHIC PRINCIPLE liegen jedoch fünf Jahre; noch dazu bietet der Titel Spielraum für Interpretationen. Sängerin Simone Simons berichtet, wie manche Leute schon über ein Ende von Epica gemutmaßt haben.

„Aber das stimmt gar nicht“, erklärt die Musikerin, und lacht. Es mussten nur mal die Batterien vollständig aufgeladen werden – zum ersten Mal seit Gründung der Band. Ihre Schwangerschaft im Jahr 2013 nennt die Sängerin als einzige bisherige Auszeit: „Damals haben wir eben fünf Monate mal nicht auf der Bühne gestanden, aber trotzdem die neue Platte geschrieben! Das war THE QUANTUM ENIGMA. Danach waren wir auf Tournee, und dann kam schon das nächste Album. Ich war auf einmal Rock-Star und Mutter zugleich, eine heftige Kombination.“

Schluss mit Epica?

Die längere Wartezeit war also für Simone vor allem eine Auszeit von pausenloser Arbeit und den vielen Reisen um die Welt. Mark erklärt, es seien jedoch auch weitere Aspekte von Bedeutung gewesen: „Wir wollten, dass es wirklich gut wird. Der Druck ist hoch, und die Leute erwarten inzwischen viel von uns. Um das erfüllen zu können, mussten wir uns die Zeit nehmen. Das Ergebnis ist OMEGA, und es ist das Beste, was wir aus uns herausholen konnten.“ Dass das neue Werk ein besonderes ist, darüber sind sich Simone und Mark einig. OMEGA ist nicht als Ende zu betrachten, sondern als Anfang von etwas Neuem, denn im Vergleich zu den bisherigen Alben lief diesmal einiges anders. Wenn die Mitglieder einer Band auf vier Länder verteilt sind, so Simone, trifft man sich nicht einfach zum gemeinsamen Songwriting.

„Es war mal so, dass wir teils in Holland, teils in Belgien gelebt haben. Jetzt sind es Deutschland, Sizilien, Belgien und Holland. Und weil wir so viel auf Tournee waren, hatten wir echt keine Zeit und Energie mehr, uns noch mal persönlich zu treffen.“ Die Songs der bisherigen Alben wurden deshalb im jeweiligen Zuhause geschrieben und via Internet ausgetauscht. Dieses Vorgehen hat sich durch OMEGA geändert, was auch mit der genannten Auszeit zusammenhängt: Nachdem die Musiker nämlich vorübergehend alles auf Eis gelegt und sich nicht mehr gesehen hatten, gab es anschließend umso mehr Kapazitäten und vor allem Lust, dies nachzuholen. Mark ist überzeugt davon, dass sich diese Veränderung positiv auf die Qualität der Musik ausgewirkt hat: „Wir haben unsere Songs nach wie vor zu Hause aufgenommen, danach aber fünf Tage gemeinsam verbracht und sie von morgens bis abends verbessert.

Dynamische Veränderungen

Das hat einen großen Unterschied gemacht und die Songs auf ein anderes Level gehoben. Das wollen wir auch in Zukunft so machen.“ An der Aufbesserung der Stücke hat sich auch Produzent Joost van den Broek beteiligt, der seit Jahren eng mit der Band zusammenarbeitet. Er hat Epica bei ihrem Zusammentreffen beraten; durch ihn haben sich aber auch Details im Mix geändert, was laut Mark die Platte abermals hervorhebt: „An OMEGA mag ich besonders den ausgewogenen und dynamischen Sound. Beim Vorgänger war immer alles gleichermaßen präsent. Jetzt haben wir mal die Gitarre weit vorne, mal das Orches­ter, anstatt immer alles zur gleichen Zeit auf voller Kraft.“ Diese Veränderungen mögen Auswirkungen auf die Qualität der Musik haben, nicht aber auf den Stil. Hier reden die Band-Mitglieder nicht mehr über Dinge, die nun anders sind als früher, sondern darüber, was ihnen die Musik bedeutet.

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