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ESC: Gus G. verteidigt seinen Auftritt als Punktepräsentator

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Am Samstag ging mal wieder der ESC (Eurovision Song Contest) über die Bühne. Interessiert eigentlich keinen echten Metaller, sollte man meinen. Doch einen kleinen Grund gab, weswegen man auf mal kurz zum Wettbewerb hinüberzappen hätte können: Gus G. trat für sein Heimatland als Präsentator auf und gab die Punkte durch, die die Griechen zu vergeben hatten. Wieso sich der ex-Ozzy Osbourne-Gitarrist für so eine egale Veranstaltung hergibt? Dafür hat er sich im Nachgang nun auf den sozialen Medien gerechtfertigt.

„OK, also ich weiß, dass viele von euch geschockt waren (sei es nun im positiven Sinn oder nicht), mich beim ESC letzte Nacht zu sehen. Als das griechische Fernsehen mich gefragt hat, ob ich der offizielle Sprecher sein will, habe ich durchaus gezögert. Wegen des offensichtlichen Grundes, dass ‚ein Metalhead wie ich nicht in so eine Pop-Kultur-Show gehört‘. Aber Musik sollte keine Grenzen kennen. Und wir alle sollten das respektieren, unabhängig von unseren musikalischen Geschmäckern.

Botschafter des Rock

Immerhin hat es über die Zeit eine Menge Kollaborationen zwischen Rock- und Metal-Musikern und Pop-Künstlern gegeben. Für Protokoll: Ich betrachte den ESC als riesige im Fernsehen übertragene Musik-Event-Produktion und als Unterhaltung. Unter keinen Umständen schaue ich auf das Ganze von einem politischen Standpunkt aus, und mit tut es für all jene leid, die das durcheinander brachten.

Ich bin froh darüber, dass ich für ein paar Sekunden im Stil Achtziger Jahre shredden durfte und so den Geist des Rock in die Zuhause von zig Millionen Menschen bringen konnte. Wenn ihr euch letzte Nacht unterhalten gefühlt habt, dann haben wir es gut angestellt. Ich habe auf jeden Fall Spaß dabei gehabt. Danke an ERT (öffentlich-rechtlicher Sender in Griechenland – Anm.d.R.) für die Möglichkeit und danke an euch alle für die Ermutigung und das positive Feedback. #gusg #eurovision #shredguitar #fearless #changingthegame“

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