Fear Factory mussten über die Jahre einige Line-up-Wechsel verkraften, und die Fans sind neugierig, ob es je zu einer Wiedervereinigung der ehemaligen Mitglieder kommt. Das einzig verbliebene Gründungsmitglied und Gitarrist Dino Cazares hat sich nun erneut zu der Thematik geäußert.
Kein Hass
In einem Facebook-Post schreibt der Gitarrist: „Ich hege keinen Hass gegenüber ehemaligen Mitgliedern. Aber, um das klarzustellen: Ich werde nicht mehr mit ihnen zusammenarbeiten. Ich bin mir sicher, dass das Gefühl auf Gegenseitigkeit beruht. Was getan ist, ist getan, und das Kapitel ist für immer abgeschlossen.“
Weiter meint Cazares: „Ich habe das hinter mir gelassen und werde mich weiter auf die Gegenwart und die Zukunft konzentrieren. Ich hoffe aufrichtig, dass sie das ebenso tun. Bei allem Respekt.“
Immerwährende Nachfragen
Kurze Zeit später führte der Musiker aus: „Der einzige Grund, warum ich das immer und immer wieder anspreche, ist, weil Journalisten und Fans mich andauernd danach fragen. Ich habe mich schon vor Jahren weiterbewegt, und das habe ich auch schon oft Gesagt. Leider ärgert es Leute, wenn ich die Frage nicht beantworte, und es ärgert die Leute auch, wenn ich eine ehrliche Antwort gebe, die sie nicht hören wollen.“
Der ehemalige Fear Factory-Sänger Burton C. Bell verließ 2020 die Band, nachdem er einen Rechtsstreit gegen den ehemaligen Bassisten Christian Olde Wolbers und Schlagzeuger Raymond Herrera verloren hatte. Er verkündete seinen Ausstieg mit der Begründung, er könne sich nicht jemandem anschließen, dem er nicht vertraut und den er nicht respektiert.
Wolbers und Herrera verklagten Dino Cazares und Bell wegen ungeklärter Rechte am Fear Factory-Namen. Cazares kam im Zuge dieser Klage mit einem blauen Auge davon und durfte seine Band weiter Fear Factory nennen. Dennoch geriet die Zusammenarbeit zwischen Cazares und Bell im Zuge dessen ins Schwanken, und der Sänger stieg erneut aus der Band aus.
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