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Five Finger Death Punch äußern sich zu Klage ihres Labels

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Das Label Prospect Park, mit dem Five Finger Death Punch im Jahr 2012 einen Vertrag über vier Alben abgeschlossen hat, machte Anfang der Woche öffentlich, die Groove-Metaller verklagen zu wollen. Der Vorwurf an 5FDP war, dass sie „schamlos versuchen, vor dem erwarteten Zusammenbruch ihres drogensüchtigen Band-Kollegen noch Kapital zu schlagen“ – und damit gegen die vertraglichen Vereinbarungen verstießen. Die Band um Sänger Ivan Moody bezeichnet in ihrem Statement die Anschuldigung jetzt als „haltlos“.

In der Stellungnahme geben Five Finger Death Punch an, „traurig aber nicht überrascht“ von der Klage von Prospect Park zu sein. Sie werfen Jeff Kwatinetz, dem CEO ihres Labels, außerdem vor, sich „missbräuchlicher Drücker-Methoden“ zu bedienen, um vor Vertragsende noch möglichst viel Gewinn aus der erfolgreichen Band herauszuschlagen.

Die Anschuldigung, dass die Band ihren Sänger ohne Rücksicht auf dessen Gesundheit zur Arbeit an einem neuen Album zwingen würde, bezeichnen Five Finger Death Punch als „haltlos“, da seine Band-Kollegen es waren, die ihn gemeinsam mit Moodys Freunden und Familie zum Aufenthalt in einer Entzugsklinik überredet hätten.

Das Statement der Band in Auszügen:

Verzweifelte Menschen tun verzweifelte Dinge.

Es ist nur der aktuellste Fall einer Reihe von ausnutzenden, missbräuchlichen Drücker-Methoden, die von unserem früheren Manager und heutigen Label-CEO Jeff Kwatinetz angewendet werden, um Geld aus unserer Band herauszupressen und seine Machtposition zu demonstrieren. 

Jeff Kwatinetz ist dafür bekannt, als ehemaliges Machtzentrum der Musikindustrie mit seinem impulsiven Verhalten und den von ihm verursachten geschäftlichen Pleiten die Klienten seines Unternehmens, inklusive Backstreet Boys, Korn, Smashing Pumpkins, Janes Addiction und Azalea Banks dazu zu bringen, in Scharen zu fliehen. (…)

Five Finger Death Punch ist im Begriff, das finale Album in Vereinbarung mit dem Label noch dieses Jahr aufzunehmen und abzuliefern, aber anstatt uns zu erlauben ins Studio zu gehen, hat sich Prospect Park dazu entschieden, uns zu verklagen, Lösegeld von uns zu verlangen und zusätzliches Geld aus dem Vertrag herauszupressen (…).“ Das gesamte Statement findet ihr hier.

Es wird spannend, wie der Streit zwischen Five Finger Death Punch und ihrem Label Prospect Park ausgehen wird. Am wichtigsten ist wohl aber, dass es Sänger Ivan Moody möglichst schnell wieder besser geht. Zu beiden Sachlagen halten wir euch hier auf dem Laufenden!

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Live Nation & Ticketmaster: Illegales Monopol

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