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Five Finger Death Punch: Chris Kael ein Jahr trocken

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Das kann man schon mal feiern: Chris Kael twitterte am 4. Februar 2019 nicht nur, dass er seit einem Jahr erfolgreich nüchtern sei. Der Five Finger Death Punch-Bassist koppelte diesen Erfolg auch mit einem Mutmacher.

„Ich hoffe, dass mein erstes Jahr Nüchternheit all jenen Hoffnung gibt, die selbst mit einer Abhängigkeit zu kämpfen haben. Man kann das schaffen. Und wenn man diesen Meilenstein erreicht hat, wird man sich selbst dafür dankbar sein. Haltet den Kopf oben und geht voran! #ShitYesSon #SoberAsFuck #SFG“

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Five Finger Death Punch: Chris Kael im Kampf gegen Drogenmissbrauch
Bereits im April letzten Jahres erzählte Kael dem Radiosender KLAQ davon, dass er zu Hochzeiten seiner Sucht wöchentlich etwa 3.5 Gramm Kokain zu sich genommen hatte. „Das war das größte Problem von allen“, so der Bassist damals. „Und zusätzlich noch die Depressionen. Bevor ich die Entziehungskur angefangen habe, war mir dieser Teufelskreis nicht bewusst.

Ich hatte mich mit Kokain vollgedröhnt, um mein Dopamin-Level hoch zu halten, damit die Depressionen verschwinden. Darüber habe ich nicht nachgedacht. Doch wenn es einem bewusst wird, schlägt man hart auf.“

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Five Finger Death Punch: Der Funke Wahnsinn
Drogen- und Alkoholmissbrauch haben bei Five Finger Death Punch leider auch traurige Tradition. Schlagzeuger Jeremy Spencer beispielsweise, der die Band im Dezember 2018 verlassen hat, ist seit sieben Jahren clean. Er schwor nach einem durch viel Alkohol und Drogen beeinflussten, ganz besonders üblen Vorfall allem ab.

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Laute und leise Süchte

Ivan Moodys Sauferei hatte leider auch für Band üble Folgen, da der Sänger für viele Konzerte einfach nicht zur Verfügung stand beziehungsweise sich absolut danebenbenahm. Seinem Entzug 2017 folgten tiefe Reue sowie an die Fans eine Entschuldigung und Dank von Herzen.

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Während Moody den Kampf gegen seine Abhängigkeit auch öffentlich austrug, hatte Kael seine eigenen Probleme und fühlte sich schuldig. „Ivan zog sein Ding durch, und ich, was niemand wusste, war der Ruhige, der seine Sachen am Rande machte“, gibt Kael zu. „Das hat mir auch sehr zu schaffen gemacht – mein Kumpel hatte ein großes Problem, und daneben ich, ein stilles Problem.

Nach einer Tournee nach Hause zu kommen, war immer sehr hart. Man ist reizüberflutet von all den Konzerten, und das Wichtigste, was man zu tun hat, ist den Müll rauszutragen. Bitte was?“

https://twitter.com/5FDPChrisKael/status/1092510686679261190

Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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