Exklusive Judas Priest Vinyl mit dem Metal Hammer 03/24

Five Finger Death Punch: Zoltán Báthory über Nahtoderfahrung

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Five Finger Death Punch haben gerade ihr neues Album AFTERLIFE angekündigt. Passend zu diesem Titel hat Gitarrist Zoltán Báthory in einem Interview über eine Nahtoderfahrung gesprochen. „Der Grund, warum wir [das Album] AFTERLIFE genannt haben, ist, dass Ivan [Moody, Sänger von Five Finger Death Punch, Anm.d.A.] und ich einige Situationen teilen, über die Leute eher wenig reden. Wir hatten beide Nahtoderfahrungen und waren auf der anderen Seite“, so Báthory. Das kommende Album basiert also auf Erfahrungen der Band-Mitglieder. „Wenn man die Chance hat, mit Leuten zu reden, die einmal einen Herzstillstand hatten oder sogar für tot erklärt wurden, dann hat man nun einmal Fragen.“ So seien auch Ivan Moody und er ins Gespräch gekommen, erzählte Báthory gegenüber Loudwire Nights. Um Existenzfragen sei es gegangen, um den Sinn des Lebens – und darum, was nach dem Tod passiert. Zusammen mit der eigenen Vergangenheit entstand somit das Album.

Lyrics der Band: „Alles ist persönlich, nichts ist fiktiv.“

„Ivan schreibt sowieso immer sehr persönliche Texte. Er ist ein offenes Buch, wenn man sich THE WAY OF THE FIST anschaut, das ist sein Leben, seine Erfahrungen. Alles ist persönlich, nichts ist fiktiv“, sagte Báthory über bisherige Veröffentlichungen. „Wir reden nicht von Mythologie oder historischen Ereignissen, bei uns ist alles echt, tatsächliche Ereignisse und tatsächliche Gefühle, die [Ivan] hat.“

Wie sich das Sterben anfühlt

Sein eigenes Erlebnis beschrieb er wie folgt: „Wenn man sagt, etwas zieht an einem vorbei, klingt das, als würde eine Sache nach der anderen geschehen. Das ist, wie unser Verstand funktioniert – Menschen denken linear, zumindest im bewussten Alltagszustand, da ist alles an eine Timeline geknüpft.“ Zu seinen Erfahrungen passt das allerdings nicht. „Man stellt sich einen Film vor, aber so ist es nicht. Es passiert alles gleichzeitig“, erzählte Báthory. „Alles ist einem zum gleichen Zeitpunkt bewusst. Es ist, als würde der Verstand in Milliarden kleine Teile explodieren und man begreift alles, was passiert ist – alles gleichzeitig.“

Über das titelgebende AFTERLIFE sagte er allerdings nichts.

teilen
twittern
mailen
teilen
Def Leppard: Joe Elliott singt ohne Backing Tracks

Backing Tracks sind ein leidiges Thema im Hinblick auf Konzerte. Während die einen die Verwendung in Maßen begrüßen, um bei betagten Rock-Bands eine adäquate Liveperformance zu gewährleisten, lehnen die anderen derartige Hilfsmittel rigoros ab. Nun äußerte sich Def Leppard-Frontmann Joe Elliott zu gegen ihn gerichteten Vorwürfen, er würde auf der Bühne auf Backing-Tracks zurückgreifen. Def Leppard verwenden keine Backing-Tracks „Normalerweise kommentiere ich solche Dinge nicht, aber ein Freund von mir hat mir gerade einen Link zu einem Video auf YouTube geschickt, einem aktuellen Beitrag von – ich bitte um Entschuldigung, ich kenne seinen Namen nicht – Chuck (Billy, Gesang –…
Weiterlesen
Zur Startseite