Aus dem Lager der Scorpions erreichen uns kurz vor dem Wochenende unschöne Neuigkeiten. Die Hannoveraner trauern um ein einstiges Band-Mitglied. Bassist Francis Buchholz ist im Alter von 71 Jahren verstorben. Der Musiker litt an Krebs — diesen Kampf hat er nun leider verloren, wie seine Familie in den Sozialen Medien am gestrigen Donnerstag, den 22. Januar 2026 mitteilte.
Die Saiten sind verklungen
„Mit überwältigender Traurigkeit und schweren Herzens überbringen wir die Nachricht, dass unser geliebter Francis gestern nach einem Kampf gegen den Krebs verstorben ist“, heißt es in dem Statement. „Er ist friedlich aus dieser Welt geschieden, umgeben von Liebe. Unsere Herzen sind gebrochen. Während seinen Kampfs mit dem Krebs blieben wir an seiner Seite und stellten uns jeder Herausforderung als eine Familie — genau, wie er es uns gezeigt hat.
An seine Fans auf der ganzen Welt: Wir wollen euch für eure unerschütterliche Treue, eure Liebe und den Glauben danken, den ihr während seiner unglaublichen Reise in ihn gesteckt habt. Ihr habt ihm alles gegeben — und im Gegenzug hat er euch seine Musik gegeben. Auch wenn die Saiten nun verklungen sind, bleibt seine Seele in jeder Note, die er gespielt hat, sowie in jedem Leben, das er berührt hat. In Liebe und Dankbarkeit, Hella, Sebastian, Louisa und Marietta.“
Francis Buchholz spielte von 1973 bis 1992 Bass bei den Scorpions und hat auf jedem Studiowerk von FLY TO THE RAINBOW (1974) bis CRAZY WORLD (1990) mitgewirkt. Geboren wurde der Hard-Rocker am 19. Februar 1954 in Hannover. Mit Klaus Meine, Rudolf Schenker, Matthias Jabs und Co. hat Buchholz alles in allem mehr als 30 Millionen Schallplatten, CDs und Kassetten abgesetzt sowie weltweit über 50 Gold- und Platin-Auszeichnungen eingeheimst. Nach seiner Scorpions-Karriere musizierte Francis unter anderem noch mit Uli Jon Roth, in der Gruppe Dreamtide sowie zusammen mit Ex-Scorpions-Schlagzeuger Herman Rarebell, dem früheren Rainbow-Sänger Doogie White und Keyboarder/Gitarristen Wayne Findley in Michael Schenker’s Temple Of Rock.
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