Toggle menu

Metal Hammer

Search

Frontiers Music: Grenzenlos geträumt

von
teilen
mailen
teilen

Das komplette Interview mit Frontiers Music-Gründer, CEO und Präsident Serafino Perugino findet ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

METAL HAMMER: Du hast in deiner Ansprache zum Frontiers-Festabend gesagt, dass ihr 2.000 Alben in 30 Jahren veröffentlicht habt. Das macht im Schnitt 66,6 Platten pro Jahr. Wenn das keine metallische Hausnummer ist …

Serafino Perugino: Das war mir gar nicht bewusst! (lacht) Vielleicht will uns das Universum damit etwas mitteilen – auch wenn wir de facto sicher noch unter den vollmundigen 2.000 liegen. Aber es ist schon eine sehr hohe Zahl, die für unsere Leidenschaft steht, mit der wir jedes Jahr Hard- und Melodic Rock-Qualitätsware rausbringen.

Karrieredefinierender Moment

MH: Frontiers ist auch für die Fusion von Musikern zu neuen Projektformationen unter deiner Direktive bekannt. Auf welche dieser Projekte blickst du mit besonderem Stolz zurück?

SP: Auf Place Vendome zum Beispiel, weil es auch dabei geholfen hat, dass Michael Kiske zum Rock zurückkommt, dem er damals eigentlich den Rücken zukehren wollte. Ähnlich verlief es mit Anette Olzon, die wir mit The Dark Element auf die härtere Schiene gebracht haben. W.E.T. wiederum waren für Jeff Scott Soto nach seinem kurzen Journey-Zwischenstopp genau die richtige kreative und stimulierende Bühne. Und ich darf natürlich nicht die Allen/Lande-Alben vergessen, Sunstorm oder auch Revolution Saints, die den Melodic Rock-Fans das famose Gesangstalent von Deen Castronovo vor Augen geführt haben. Die Paarung von Gus G und Ronnie Romero war zunächst nur eine besondere Live-Allianz, aber wer weiß, was in Kürze noch geschehen kann!

MH: Du hast euren jüngsten Erfolg mit dem finalen Megadeth-Album schon angesprochen. War ein US-Nummer eins-Album einer deiner Lebensträume?

SP: Definitiv. Nummer eins in den USA ist natürlich ein karrieredefinierender Moment. Der erfüllte Traum ist dabei aber auch, dass es ein italienisches Indie-Label in Familienhand mit Rock-Schwerpunkt auf die große Bühne geschafft hat und dort mithalten kann!

Thematische Aufteilung

MH: Wird die musikalische Ausrichtung von Frontiers nach diesem Erfolg nun härter?

SP: Frontiers hat genau aus diesem Grund zwei neue Imprint-Label ins Leben gerufen, weil wir ein Interesse daran haben, zeitgemäß zu sein. BLKIIBLK, das Label, auf dem Megadeth und Biohazard sind, ist ein derbes Heavy Metal-Label, das alles von Thrash bis Death, Black, Metalcore et cetera umfasst. FLG ist das andere, das sich auf Alternative-Klänge konzentriert. Hier hatten wir mit der Veröffentlichung von Skunk Anansies letztem Album schon von uns Hören gemacht. Frontiers als Haupt-Label wird unverändert bleiben und sich weiterhin um alles von Prog über AOR bis zu Melodic und klassischem Metal kümmern.

Wie Serafino die Liebe zu Metal gefunden hat, welche Bedeutung das namengebende Journey-Album für ihn hat und wie wichtig die erste Plattenveröffentlichung auf seinem label für ihn war, lest ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

***
Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen, aber nicht zum Kiosk müssen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 €: www.musik-magazine.de/metal-hammer

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.musik-magazine.de/metal-hammer-kat/shop
***

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Frank Thießies schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Ellefson schimpft auf Mustaine wegen "Verhalten"-Kommentar

David Ellefson, der im Mai 2021 nach einem Schmuddelvorfall bei Megadeth rausflog, hat in einem aktuellen Interview im Quemar Un Patrullero-Podcast einen Kommentar von Dave Mustaine auseinandergenommen. Der einstige Metallica-Musiker hatte im Dezember 2025 ein finales Konzert mit ehemaligen Band-Mitgliedern ausgeschlossen — wegen des Verhaltens von einem früheren, namentlich nicht genannten Weggefährten. Für den Bassisten geht diese Logik auf keine Kuhhaut. Moralisch überlegen? "Dass es so aufgehört hat, wie es aufgehört hat — und dann sagt Mustaine auch noch kürzlich: ‚Wegen dem, was eine Person getan hat, kann ich keinen zurückholen…‘", beginnt Ellefson seine Replik. "Weißt du was? Leck mich…
Weiterlesen
Zur Startseite