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Gary Holt über Slayer-Reunion: „Es war surreal“

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In einem Interview mit Loudwire Nights sprach Slayer-Gitarrist Gary Holt über die Reunion-Shows der Band. Diese bestanden aus zwei Festival-Auftritten in den USA. „Es war surreal,“ sagt Holt. „Einfach großartig. Wir haben intensiv geprobt, mit einer vollständigen Produktion. In der Vergangenheit haben wir in kleinen Musikräumen mit Half Stacks geprobt, aber dieses Mal konnte ich das ganze Setup benutzen – drei Verstärker, sechs Boxen, alles voll aufgedreht. Ich konnte das Rig auf Basis meines Exodus-Setups neu gestalten. Es war der exakt gleiche Sound, nur dreimal so groß, was einfach unglaublich war.“

Gary Holt übte mit Online-Tabs

Holt erzählt weiter, dass er und seine Bandkollegen aufgeregt waren, trotz aller Vorbereitung: „Tom war nervös, aber er klang einfach unglaublich. Manchmal muss man einfach die Zeit vergessen und auf das Muskelgedächtnis vertrauen.“ Besonders herausfordernd war für Holt das Stück ‘213’ das er noch nie gespielt hatte, während ‘Reborn’ für ihn fast wie ein neues Stück war, da er es kaum live performt hatte.

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Zur Vorbereitung hatte Holt allerdings bereits „lange, lange Zeit“ vor den Shows mit den Songs der Setlist gearbeitet. „Ich dachte: ‚Ich muss sicherstellen, dass ich das Zeug noch spielen kann‘. Ich habe sogar auf Internet-Tabs zurückgegriffen, auch wenn ich die Songs schon hundertmal gespielt hatte“, lacht der Gitarrist.

Besonders bedauerte Holt den aber den Ausfall des dritten Konzerts beim Louder Than Life-Festival, das wegen eines Hurricanes abgesagt werden musste. „Das war ein echter Dämpfer, vor allem für die Fans, die extra angereist waren. Ich habe Leute am Flughafen getroffen, die aus England gekommen sind. Sie hatten die beste Einstellung dazu, obwohl es wirklich schade war. Es war surreal, die Fans waren glücklich, wir waren glücklich – und hoffentlich gibt es bald mehr solcher Momente.“


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