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Ghost: Tobias Forge erklärt Band-Pause

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Ghost legen aktuell eine kleine Verschnaufpause ein, wie Tobias Forge schon im Januar offenbarte. Nun erklärt er im Interview mit Full Metal Jackie, dass seine Familie ein ausschlaggebender Grund für diese Entscheidung war.

Familie als Rückzugsort

Auf die Frage, ob er Hobbys oder Rückzugsorte habe, zu denen er zurückkehren könne, wenn er nicht gerade arbeitet, sagt er:  „Sowohl als auch. Zuerst habe ich natürlich meine Familie. Jeder weiß das. Ich habe zwei Kinder, die zu Hause auf mich warten und meine Frau, mit der ich seit 15 Jahren verheiratet bin.

Vielleicht sagt das etwas über mich aus, dass das bis jetzt kein Faktor war. Ich habe mich oft schlecht gefühlt. Aber jetzt bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich physisch und psychisch zu Hause sein muss. Einfach, weil sie jetzt 17 Jahre alt sind. Sie werden nicht für Äonen hier sein“, erklärt der Familienvater.

Keine Ideen

Allerdings ist seine Familie nicht der einzige Grund, wie er anhand eines Beispiels ausführt: „Der drängendste Faktor ist… Stell dir vor, du bist ein Hausbauer. Du entwirfst Häuser, hast großartige Ideen, kümmerst dich um Genehmigungen, baust alles, fließt alles und fügst das alles zusammen. 

Ich habe keine Fliesen mehr. Ich habe kein Holz. Ich habe gerade einfach keine Ideen“, gesteht der Sänger. „Der einzige Weg, wie ich neue Inspiration finden kann, ist, wenn ich einen Schritt zurück mache. So einfach ist das. Das bedeutet nicht, dass ich nichts tue. Ich arbeite an zwei Filmprojekten, und kurz, bevor ich auf Tour gegangen bin, habe ich ein Album mit einem anderen Projekt aufgenommen.

Kommende Projekte

Ich habe für die kommenden Jahre viel vor. Außerdem auch Hobbys, die ich beiseite gelegt habe, weil Ghost die letzten 15 Jahre die treibende Kraft waren. Zum Glück hat mich meine Familie darin unterstützt. Sie wissen, dass ich das machen musste. Über die Jahre hatte ich immer Angst, dass diese Sache an Schwung verliert“, meint der Musiker.

Er sagt: Ich hatte so viele Ideen und wollte nicht an Geschwindigkeit verlieren. Jetzt habe ich einen Punkt erreicht, an dem ich damit klarkomme, wenn mal kein Schwung da ist. Ich fühle mich gut damit. Wenn ich jetzt an Geschwindigkeit verliere, ist das in Ordnung.“


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