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Gibson ist gerettet: Mit neuer Leidenschaft und Fokus auf Gitarrenbau

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Gibson Brands Inc. darf sich bei Nat Zilkha bedanken: Der einstige Alternative Country-Musiker, der Ende der Neunziger/Anfang der Zweitausender Jahre mit der Band Red Rooster drei Alben veröffentlichte, will mit dem Gitarrenhersteller neu durchstarten.

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Zilkha arbeitet seit zehn Jahren bei der globalen Investment-Firma KKR & Co. und erreichte am Dienstag, den 2. Oktober 2018, eine richterliche Zustimmung, dass durch die Eigentümerschaft von KKR sowie weiteren Geldgebern die Gitarrenfirma aus der gesetzlichen Beaufsichtigung entlassen wird.

Gibson-Neustart im November?

Weiterhin berichtet Bloomberg, dass die verschiedenen Kreditgeber monatelang darum gekämpft hätten, die über hundert Jahre alte Traditionsfirma zu retten: Zilkha, Head of Alternative Credit bei KKR, hofft, dass Gibson ab November den Betrieb wiederaufnehmen kann.

Wenn der Plan der Neustrukturierung aufgeht, wäre Zilkha auch Vorstandsmitglied. „Ich fühle eine persönliche Beziehung zu Gibson. Das ist eine fantastische US-amerikanische Marke, die irgendwie von ihrem Weg abgekommen ist.

Ehemaliger Riese

Ich sehe es quasi als Pflicht an, diese Firma wieder dorthin zurückzubringen, wo ihre Stärken liegen“, so Zilkha. Neben Fender waren Gibson der einzige Riese in der Gitarrenindustrie.

Dennoch musste im Mai 2018 Insolvenz angemeldet werden, wofür von vielen der langjährige Geschäftsführer Henry Juszkiewicz und dessen Pläne zur Erweiterung von Gibson in andere Bereiche als Schuldiger auserkoren wurde.

Gitarristen als Vorstand

Juszkiewicz und Mitinhaber Dave Berryman wehrten sich zuerst gegen die Übernahme von KKR, mussten sich jedoch geschlagen geben, ihre Aktienbeteiligungen aufgeben sowie eine Vereinbarung unterzeichnen, die es ihnen für drei Jahre untersagt, sich über Gibson negativ zu äußern.

Somit sind Gibson aus dem Bankrott gerettet und können einen neuen Vorstand bilden, der hauptsächlich aus Gitarristen bestehen wird. Ziel ist es, das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen.

Leidenschaft für die Marke Gibson

Dies soll mit der Fokussierung auf den Instrumentenbau, welcher der Firma zu ihrem Weltruhm verhalf, erreicht werden. Viele Legenden, unter anderem Led Zeppelin, AC/DC, Kiss, Judas Priest, Metallica und Guns N‘ Roses, schwör(t)en auf Gibson-Gitarren.

Die „neuen“ Gibson werden etwa 800 Mitarbeiter beschäftigen und Zilkha hofft, dass die Konzentration auf die allmächtige Axt Gibson wieder erstarken lässt: „Wir sind Musiker, die sich leidenschaftlich um die Marke kümmern und sie bewahren wollen.“

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Internet-Fundstück: Black Metal-Katzen auf Twitter

Was könnte besser zusammenpassen als eiskaltes, frostgebissenes Schwarzmetall und Mitbewohner, die ihre Menschen oftmals ebenso verachten, wie der gemeine Black Metal-Künstler die Menschheit an sich? Das hat sich wohl auch der Betreiber des Twitter Accounts ‘Black Metal Cats’ gedacht, als er anfing, die Bilder von majestätischen Stubentigern mit den Texten finsterer Black Metal-Songs zu verbinden. Das Ergebnis? Mehr als sehenswert. Wer also seine tägliche Dosis Cat-Content mit seiner täglichen Dosis Schwarzmetall verbinden möchte, der ist hier genau richtig. Into eternal nights, hearing the call of the wintermoon. pic.twitter.com/rInhFL1mjp — Black Metal Cats (@evilbmcats) 2. Februar 2016  
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